Jail-Club: Lösung ist in Sicht

Gemäss einem Gutachten ist der Jail-Club zu laut. Jetzt wird nachgebessert. Nach über zehn Jahren könnte der Streit um das Lokal beigelegt werden.

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Der Jail-Club im Löwengraben in Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Der Jail-Club im Löwengraben in Luzern. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Nun ist es amtlich: Die Anwohner des Jail-Hotels beim Löwengraben sind seit über zehn Jahren Lärm ausgesetzt, der die Grenzwerte überschreitet. Verursacher ist der im Hotel einquartierte Club, der früher «Alcatraz» und dann «Knascht» hiess und seit April als «Strichpunkt» das Nachtleben ergänzt. Grund ist die schlechte Schallisolierung des Lokals. Erst in den letzten Wochen wurde diesbezüglich massiv investiert. Doch selbst das genügte nicht. Dies hat ein neues Gutachten der Luzerner Firma Roos & Partner ergeben.

Hoffen auf ein Ende des Konflikts

Das Gebäude gehört dem Kanton Luzern, der es der ZG Immobilien AG im Baurecht abgetreten hat. Diese ist im Besitz der Gebrüder Amberg aus Kriens. Chantal Knecht von der Firma Amberg sagt: «Bereits sind fast alle Massnahmen umgesetzt worden, und wir sind zuversichtlich, dass die Lärmprobleme bald bereinigt sind.» Die Kosten betragen mehrere zehntausend Franken.

Tatsächlich stehen die Chancen, dass das jahrelange Theater um das Jail-Hotel bald ein gütliches Ende haben könnte, so gut wie noch nie. So sagt Urs Renggli, Chef des Fachbereiches Gastgewerbe der Luzerner Polizei: «Bezüglich Lärmschutz im Gebäude hat sich viel verbessert. Jedoch müssen die Betreiber weiterhin darauf achten, dass sie die Situation vor dem Club im Griff haben.»

Luca Wolf

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