Jail-Club setzt auf Live-Musik

Der Jailclub beim Luzerner Löwengraben feiert demnächst Wiedereröffnung. Der neue Geschäftsführer setzt auf Live-Musik.

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Der neue Geschäftsführer Philip Getty. (Bild: PD)

Der neue Geschäftsführer Philip Getty. (Bild: PD)

Der neue Geschäftsführer Philip Getty. (Bild: PD)

Der neue Geschäftsführer Philip Getty. (Bild: PD)

Früher unter den Namen Löwengraben, Knascht, Alcatraz oder Strichpunkt bekannt, führt seit dem 1. Dezember Philip Getty die Geschäfte im Club «Jailhouse». Dem ehemaligen Zentralgefängnis ist innen und aussen ein neuer Anstrich verpasst worden. Und auch das Konzept hat geändert, wie der Club in einer Mitteilung schreibt.

Live-Musik und Jam Sessions

Im Zentrum steht Live-Musik aus den Genres Rock, Blues und Jazz sowie Kunst und Kultur. Mittwochs lädt der Club zu öffentlichen Jam Sessions ein, an denen jeder Gast teilnehmen kann. Zudem will das Team um Getty laut Mitteilung künftig auch Künstlern aus musikfremden Bereichen – zum Beispiel bildnerische, poetische Kunst – eine Plattform bieten.

Ab 25 Jahren

Nicht alles wird am bestehenden Konzept aber verändert. Grössere Events finden weiterhin Platz, heisst es weiter. Die Neuausrichtung soll insbesondere Gäste ab 25 Jahren ansprechen. Der Club definiert sich über die Werte stilvoll, friedlich und alternativ.

Die vielen Wechsel auf Managerebene gaben in den letzten Jahren ebenso zu reden wie die Lärmimmissionen, über die sich inbesondere Anwohner ärgerten.

pd/rem

Hinweis:
Der Relaunch findet am 18. Januar statt. Gast ist die fünfköpfige Indie-Band frantic, bekannt vom OpenAir St. Gallen. Das Konzert beginnt um 22 Uhr.

Jam-Session am Mittwoch mit US-Saxophonist Derrick Feole im Jailhouse. (Bild: PD)

Jam-Session am Mittwoch mit US-Saxophonist Derrick Feole im Jailhouse. (Bild: PD)