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JASSEN: Startschuss zum Jubiläum geglückt

Am 17. Oktober hat im Restaurant Wichlern in Kriens die erste Vorausscheidung der 10. Zentralschweizer Jassmeisterschaft stattgefunden. Der Spass und gute Gesellschaft waren dabei die Hauptsache.
Konzentriert auf den nächsten Stich: Hanspeter Meyer und Paula Etterli am Jasstisch im Krienser Restaurant Wichlern. (Bild: Pius Amrein (17. Oktober 2016))

Konzentriert auf den nächsten Stich: Hanspeter Meyer und Paula Etterli am Jasstisch im Krienser Restaurant Wichlern. (Bild: Pius Amrein (17. Oktober 2016))

Nun läuft sie wieder, die Zentralschweizer Jassmeisterschaft. Vieles ist gleich, aber einiges auch anders als in den letzten Jahren. Fangen wir beim Bekannten an: Sie wird von Projektleiter Hansjörg Kaegi und dem langjährigen «Donnschtig-Jass»-Schiedsrichter Ernst Marti organisiert und von der «Luzerner Zeitung» präsentiert. Wie immer wird ein Schieber ohne «Wyys» und mit zugelosten Partnern gejasst.

Nun zu den Unterschieden: Der Final der Jassmeisterschaft, die ihr zehnjähriges Bestehen feiert, findet erstmals nicht im Luzerner «Stadtkeller» statt, sondern im Hochdorfer Kulturzentrum Braui (10. Dezember, 13.30 Uhr). Im «Stadtkeller» wird aber trotzdem gejasst: Am 5. Dezember wird dort eine Vorausscheidung stattfinden. Damit sind es dieses Jahr 17 Qualifikationen (siehe Kasten), eine mehr als letztes Jahr. Auch die Preise sind dieses Jahr besonders attraktiv. Nicht zuletzt deswegen erwartet Hansjörg Kaegi heuer über 2000 Teilnehmer – rund 200 mehr als letztes Jahr. Etwa jeder zehnte Teilnehmer wird sich für den Final qualifizieren.

Der Plausch steht im Vordergrund

Offizieller Start der Meisterschaft war gestern Abend um 19.30 Uhr im Krienser Restaurant Wichlern. Die ersten Jasser sind bereits vor 19 Uhr vor Ort und spielen sich warm. So auch Paula Etterli (60) aus Emmenbrücke und Heidi Erni (65) aus Sempach. Sie wurden einander für die erste Passe als Partner zugelost. Obwohl sie sich vorher nicht kannten, stimmt die Chemie. «Wir sind Plauschjasser», sagen sie unisono und lachen. Zu ihnen an Tisch 10 gesellen sich Hanspeter Meyer (67) aus Hergiswil NW und Radi Röösli (71) aus Hildisrieden. Und dann geht es los. Rund 140 Jasser greifen zu den Karten. Zackig wird an den Tischen gespielt, zwischen den Runden bleibt gerade Zeit für ein Spässchen oder ein wenig taktisches Fachsimpeln. Von Böcken, Stichen, «verrüere» und «ahzieh» wird da gesprochen, und der Schreibende, selbst Gelegenheitsjasser, kommt schnell nicht mehr mit. Den fragenden Gesichtsausdruck hat Heidi Erni bemerkt, doch sie lacht: «Der muss ja auch noch nicht jassen, der ist jung und anderweitig beschäftigt.»

Einen Preis gibt es übrigens für jeden. Seit Jahren sponsert die Pilatus Getränke AG unter anderem jedem Teilnehmer ein Pack Spaghetti. Dieses scheinen manche besonders lieb gewonnen zu haben, sagt Hansjörg Kaegi mit einem Schmunzeln: «Es meldeten sich einige Leute mit der besorgten Frage, ob es denn wieder für alle das Pack Spaghetti gebe.»

Noah Knüsel

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