Jeder Fünfte ab 80 nimmt Spitex in Anspruch

Die Spitex-Organisationen und die selbständigen Pflegefachpersonen im Kanton Luzern betreuten 2011 insgesamt über 9000 Klienten, davon waren zwei Fünftel 80 Jahre alt oder älter. Damit erhielt gut ein Fünftel der Hochbetagten ambulante Hilfe und Pflege zu Hause.

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Ein Spitex-Mitarbeiterin im Einsatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Ein Spitex-Mitarbeiterin im Einsatz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Jahr 2011 unterstützten die öffentlichen und gemeinnützigen Spitex-Organisationen im Kanton Luzern 8665 Klientinnen und Klienten, heisst es in einer Medienmitteilung von Statistik Luzern (Lustat) vom Donnerstag. Geleistet wurden rund 282'000 Stunden in der Pflege und gut 174'500 Stunden in der Hauswirtschaft/ Sozialbetreuung.

Die privaten Organisationen und die selbständig tätigen Pflegefachpersonen betreuten 482 Klienten; sie erbrachten knapp 61'000 Stunden in der Pflege und rund 50'500 Stunden in der Hauswirtschaft/Sozialbetreuung. Somit wurden – wie in der Gesamtschweiz – 80 Prozent des Leistungsvolumens durch gemeinnützige oder öffentliche Organisationen erbracht.

Rückgang der Pflegeleistungen

Nachdem die Inanspruchnahme der Spitex-Pflegeleistungen über ein Jahrzehnt kontinuierlich zugenommen hatte, wurde 2011 – im Jahr der Einführung der Neuordnung der Pflegefinanzierung – ein Rückgang verzeichnet. Die Leistungsstunden in der Pflege nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent ab, die Leistungsstunden in der Hauswirtschaft/Sozialbetreuung sanken um 6,9 Prozent.

pd/zim