JETS: «Rambo-Piloten» sorgen in Emmen für Ärger

Kampfjetpiloten haben eigenhändig die Abflugroute geändert. Jetzt kocht in Emmen die Volksseele.

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Ein F/A-18 nach dem Start auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild EQ)

Ein F/A-18 nach dem Start auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild EQ)

Die Emotionen von Rolf Stähli gehen hoch. Er wohnt in Emmenbrücke im Herdschwandquartier seit 22 Jahren. «So etwas wie am Montag habe ich aber noch nie erlebt», sagt Stähli. Vom Militärflugplatz Emmen starteten Jets vom Typ F/A-18 und donnerten übers Quartier. Stähli spricht von «Rambo-Piloten», die ab Emmen fliegen würden. «Es gibt einzelne Piloten, die machen, was sie wollen.»

Flugplatzkommandant Peter Rohrer kann den Unmut der Bevölkerung nachvollziehen, denn: «Eigentlich ist klar, wie man ab Emmen fliegen muss. Am Montag haben sich leider nicht alle Piloten daran gehalten.» Er habe diese umgehend und klar angewiesen, die Flugrouten strikt einzuhalten. Was die Anwohner abgesehen von der Flugroute erschreckt hat: Die Kampfjets hatten während des Flugs die Fahrwerke nicht eingezogen. «Es handelt sich um Testflüge zur Abklärung von Vorfällen bei der Luftwaffe mit dem Fahrwerk», sagt Kaj-Gunnar Sievert, Mediensprecher der Armasuisse.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.