Jetzt blinkt es an den Haltestellen

Im Rahmen eines Pilotversuchs wird an unbeleuchteten Postauto-Haltestellen im Raum Luzern ein Blinklicht installiert. Wartende Fahrgäste können das Signal bei schlechten Sichtverhältnissen aktivieren.

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So sehen die Geräte aus, die während eines halben Jahres getestet werden. (Bild: pd)

So sehen die Geräte aus, die während eines halben Jahres getestet werden. (Bild: pd)

Bei Dunkelheit oder Nebel seien wartende Fahrgäste an unbeleuchteten Postauto-Haltestellen oft nur schlecht sichtbar, schreibt die Medienstelle der Postauto Schweiz AG. Es könne deshalb vorkommen, dass der Chauffeur die Gäste nicht oder zu spät sieht und abrupt bremsen müsse. Hier sorgt das Haltestellensignal für mehr Komfort und Sicherheit. Ab 1. Oktober führt PostAuto im Raum Luzern einen Pilotversuch für die ganze Schweiz durch.

Einfache Bedienung

Das Signal ist an der Haltestellenstange installiert; es sei leicht zu bedienen. Bei Dunkelheit oder Nebel kann der Fahrgast das Blinklicht einschalten, sobald er das Postauto kommen sieht. Das Signal ist in Richtung des ankommenden Postautos gerichtet. Die Fahrer erkennen es an zwei LED-Leuchten, die für rund 30 Sekunden abwechselnd rot blinken.

Die Signale sind an Haltestellen auf der Linie 72 zwischen Neuenkirch und Luzern sowie der Linie 73 zwischen Rotkreuz und Luzern installiert. Denn folgende Haltestellen seien bei schwierigen Sichtverhältnissen von der Problematik besonders betroffen:

Linie 72

  • in Richtung Luzern: Neuenkirch, Siebenlingen
  • beidseitig: Emmenbrücke, Geisselermoos
  • beidseitig: Emmenbrücke, Holzhof

Linie 73

  • beidseitig: Rotkreuz, Ibikon
  • beidseitig: Meierskappel, Käppelihof
  • in Richtung Luzern: Meierskappel, Feissenacker
  • beidseitig: Meierskappel, Robmatt

Der Versuch dauert sechs Monate, so die Mitteilung. Sind die Erfahrungen positiv, können diese Signalanlagen künftig an exponierten Haltestellen schweizweit eingesetzt werden.

pd/kst