Jetzt bröckelt der Nölliturm

Ausgerechnet in seinem 500. Geburtsjahr zeigt der Stadtluzerner Nölliturm Altersgebrechen. Die Sanierer der Mauer haben aber noch ganz andere Sorgen.

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Seit 500 Jahren das Tor zu Luzern: der Nölliturm am Ufer der Reuss. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Seit 500 Jahren das Tor zu Luzern: der Nölliturm am Ufer der Reuss. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Stolz ziert der «Nölli» zu seinem 500-Jahr-Jubiläum die Luzerner Fasnachtsplakette 2013. Doch noch vor dem Beginn der rüüdigen Tage droht die Fassade des bislang am besten erhaltenen Museggturms auseinanderzubröckeln. Einzelne Teile der Sandsteinschalen haben sich über die Weihnachtstage gelöst und sind auf dem Trottoir gelandet.

 

Fassadenteile des Nölliturms sind in den letzten Tagen aufs Trottoir herabgefallen. (Bild: Lena Berger)

Fassadenteile des Nölliturms sind in den letzten Tagen aufs Trottoir herabgefallen. (Bild: Lena Berger)

Iwan Bühler, der leitende Architekt der laufenden Gesamtsanierung der Türme, erfuhr durch unsere Zeitung vom Vorfall. «Ich werde dieser Meldung nachgehen und vor Ort den Zustand der Fassade überprüfen», sagt er auf Anfrage. Der Nölliturm sei zuletzt 2005 auf seine Stabilität geprüft worden. Bühler schätzt, dass die Arbeiten am Nölliturm Kosten in der Höhe von 50'000 Franken nicht übersteigen würden.

Für Beat Fischer, der als Präsident der Stiftung zur Erhaltung der Museggmauer für die Renovation verantwortlich ist, zeigt der Vorfall am Nölliturm eines ganz klar: «Die Erhaltung der Museggmauer ist eine Daueraufgabe.

Christian Hodel/ks

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