Jetzt kann's teuer werden: Stadt Luzern prüft Parkgebühren für motorisierte Zweiräder

Für das Parkieren von Motorrädern, Mofas und schnellen E-Bikes dürfen in der Schweiz die Städte schon bald Gebühren verlangen. In Luzern will der zuständige Stadtrat Adrian Borgula «im Rahmen der Erarbeitung des Konzepts Motoparkierung die Möglichkeit überprüfen».

Drucken
Teilen

(zim) Städte und Gemeinden dürfen ab dem nächsten Jahr auch für motorisierte Zweiräder Parkgebühren zu erheben. Die Neuerung, welche der Bundesrat laut der «NZZ am Sonntag» kürzlich verabschiedet hat, geht auf einen alten und expliziten Wunsch des Städteverbandes zurück. Dies wegen knapper Platzverhältnisse in den Städten. Dabei könne es Parkgebühren nicht nur bei Töfffahrern, sondern auch bei Lenkern von Rollern, Mofas und schnellen E-Bikes mit einer Motorenhilfe bis zu 45 Stundenkilometern geben.

Es obliegt den städtischen und gemeindlichen Behörden, ob tatsächlich Parkgebühren für motorisierte Zweiräder eingezogen werden. Gemäss einer Umfrage zeigen die Städte Bern, Luzern und Lugano am meisten Interesse an dieser Neuerung. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagt der Luzerner Umwelt- und Mobilitätsdirektor Adrian Borgula: «Die Stadt wird im Rahmen der Erarbeitung des Konzepts Motoparkierung die Möglichkeit überprüfen.» Im Vordergrund stünden dabei aber die Töffs und nicht die E-Bikes.