Jetzt kommen Spezial-Anwälte

Die Luzerner Stiftung Salle Modulable erhält für den Prozess auf den Bermudas um 114 Millionen Franken den Beistand eines Partners. Die Harbour Litigation Funding finanziert die Prozesskosten der Stiftung, wie diese eine Meldung der «Neuen Luzerner Zeitung» bestätigte.

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Hier wird über das Schicksal der Salle Modulable entschieden:
 Gerichtsgebäude in Hamilton, der Hauptstadt von Bermuda. (Bild: Jon Dawson)

Hier wird über das Schicksal der Salle Modulable entschieden: Gerichtsgebäude in Hamilton, der Hauptstadt von Bermuda. (Bild: Jon Dawson)

Die auf grosse Rechtsfälle spezialisierte englische Firma wird die Kosten übernehmen und den Prozess begleiten. Im Erfolgsfall erhält sie einen Teil der Klagesumme.

Andreas Hildenbrand, Sprecher der Stiftung Salle Modulable, sagte am Samstag, dass eine objektive Drittpartei einsteige, zeige, dass das Anliegen der Stiftung stichhaltig sei und Chancen auf einen Erfolg habe. Er rechnet damit, dass das Gerichtsverfahren auf den Bermudas Anfang des nächsten Jahres beginnen wird.

Der deutsche Mäzen Christof Engelhorn hatte 2007 für das Projekt eines neuen Musiktheaters (Salle Modulable) in Luzern 120 Millionen Franken zugesichert. Davon wurden 6 Millionen für die Planung ausgegeben.

Doch nach Engelhorns Tod 2010 zog der auf den Bermudas ansässige Butterfield Trust, der die Mittel verwaltet, das Geld zurück. Seither beschäftigen sich die Juristen mit dem Fall.

sda/H.B.