JODLERFEST: Beichlejutz: Auch Ungeübte sollen jodeln

In einer Woche ist es so weit: Dann soll am Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern unter dem Motto «Das Seebecken jodelt» der Beichlejutz unisono aus hunderttausend Kehlen ertönen. Bereiten Sie sich jetzt darauf vor!

Drucken
Teilen
Teilnehmerinnen eines Jodelkurses beim Üben. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Teilnehmerinnen eines Jodelkurses beim Üben. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Beichlejutz ist von Franz Stadelmann aus Escholzmatt komponiert worden. Dieser Naturjodel trägt den Namen des Berges «Beichle» oder «Beichlen» bei Escholzmatt.

«Es ist einer der beliebtesten Jodelkompositionen, die jeweils bei gemütlicher Runde unter Jodlern intoniert wird», sagt Gody Studer, Generalsekretär des Jodlerfests. «Wenn Jodler aus verschiedensten Landesgegenden und auch Nichtjodler frei zusammengesetzt beieinander stehen, kann dieser Ohrwurm eigentlich bald von allen mitgejodelt/mitgesungen werden.»

Einfachheit als Erfolgsrezept
Die Melodie sei einfach erkennbar und der Begleit könne rasch auch von ungeübten Sängern mitgestaltet werden: «Dies ist wahrscheinlich das Erfolgsrezept des Beichlejutz!», sagt Studer weiter.

Die vom Jodlerfest zur Verfügung gestellte Aufnahme stammt aus dem Jahre 1992, als in Escholzmatt das Zentralschweizerische Jodlerfest durchgeführt wurde. Es singen die vier Jodlerchöre aus der Gemeinde Escholzmatt: Jodlerklub Wiggen, Jodlerklub Hilfernthal, Jodlerklub Escholzmatt und Jodlerchörli Lehn.

scd

HINWEIS
«Das Seebecken jodelt» findet am Freitag, 27. Juni und Samstag, 28. Juni um 22.30 Uhr statt.

Video einer Live-Aufführung des Beichlejutz: