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Jodlerfest in Schötz: Der traditionelle Mega-Anlass

Am Wochenende findet das 62. Zentralschweizer Jodlerfest statt. Es werden 70'000 Besucher erwartet. Trotzdem wollen die Organisatoren für eine familiäre Atmosphäre sorgen.
Urs-Ueli Schorno
Festumzug des des letzten Zentralschweizerisches Jodlerfest Schüpheim im Jahr 2016. (Bild: Pius Amrein, 26. Juni 2016)

Festumzug des des letzten Zentralschweizerisches Jodlerfest Schüpheim im Jahr 2016. (Bild: Pius Amrein, 26. Juni 2016)

«Ächt Urchig» und ziemlich geschäftig wird es an diesem Wochenende im Hinterland: Am Jodlerfest in Schötz erwarten die Organisatoren bis zu 70'000 Besucher. Die 62. Ausgabe des traditionellen Anlasses steht unter dem Motto "Zyt für Frönde". Federführend sind die beiden Schötzer Vereine Jodlerklub Bärgglöggli und die Freunde alter Traktoren.

OK-Präsident Urs Kneubühler wünscht sich, dass die rund 3000 erwarteten Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger, aber auch das Publikum ein «nachhaltiges, offenes und traditionelles Fest» geniessen dürfen. Schötz ist nach 1977 zum zweiten Mal Austragungsort des Jodlerfestes. Das letzte Zentralschweizerische Jodlerfest fand 2016 in Schüpfheim statt.

Drei Tage im Zeichen des Brauchtums

Über die drei Tage hinweg wird es 600 Vorträge geben, 250 davon alleine von den Jodlerinnen und Jodler. Die Gesamtdauer der beträgt über 80 Stunden. Die Wettvorträge beginnen am Freitag um 13.30 Uhr mit den Alphorn- und Büchelbläsern. Mit 239 Vorträgen ist diese Gruppe stark angewachsen. «Es gibt heuer so viele Alphorngruppen wie noch nie an einem Zentralschweizerischen Jodlerfest», sagt der für die Gruppen zuständige Obmann Armin Imlig, der selbst mit zwei Formationen antreten wird. Offiziell wird das Fest mit dem Einzug der Delegationen um 16 Uhr eröffnet, wo auch schon die Fahnenschwinger in Aktion zu sehen sein werden. Anschliessend geht die Eröffnungsfeier auf dem alten Schulhausplatz über die Bühne, bevor die Jodlerinnen und Jodler ihren Einstand haben. Ab 20 Uhr ist die offene Bühne frei für spontane Darbietungen.

Der Samstag wird um 9.30 Uhr von den Fahnenschwingern eröffnet, bevor die Büchel- und Alphornbläser zum Zug kommen. Um 10.30 Uhr starten die Jodelvorträge. Ab 14 Uhr präsentieren sich die besten 13 Nachwuchsgruppen aus der ganzen Schweiz auf der offenen Bühne.

Zum Schluss mit Festakt und Gottesdienst

Am Sonntag stehen dann die Feierlichkeiten im Zentrum, die mit dem Einzug durch das Dorf starten und im eigentlichen Festakt mit ökumenischer Andacht in der Sporthalle Morgenweg gipfelt. Dort wird ab 9.15 Uhr auch die Fahnenübergabe stattfinden. Um 14 Uhr steht der eigentliche Festumzug dann unter dem Motto «Bruuchtom ond Tradition verbendet».

Dank der verkehrsfreien Strassen entsteht in Schötz ein ganzes Jodlerdorf. Auch das Rahmenprogramm hat viel zu bieten: Unter anderem werden alte Traktoren mit Anbaugeräten, Einachser und altes Handwerk wie zu Gotthelfs Zeiten präsentiert.

Das Festgelände

  • Die Vortragslokale und das Jodlerdorf liegen in einem Umkreis von 200 Metern.
  • Der Alphornbläserplatz liegt 4 Gehminuten entfernt.
  • Das Fahnenschwingervortragslokal ist 6 Minuten vom Jodlerdorf entfernt.
  • In 5 Minuten ist jeder Festbesucher vom Bahnhof Nebikon mit dem Shuttlebus auf dem Festgelände.
  • Die Fahrt vom Bahnhof Willisau nach Schötz dauert 9 Minuten.
  • Der Weg vom PW-Parkplatz zum Festgelände dauert 5 bis 7 Minuten.

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