Judith Christen verlässt das Bourbaki-Museum

Wechsel in der Museumsleitung: Judith Christen verlässt das Bourbaki Panorama in Luzern. Ute Würthenberger wird ihre Nachfolge antreten.

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Ute Würthenberger tritt die Nachfolge an. (Bild: PD)

Ute Würthenberger tritt die Nachfolge an. (Bild: PD)

Nach sechsjähriger Tätigkeit verlässt Judith Christen im März 2011 das Bourbaki Panorama. Seit April 2005 trug sie hier Verantwortung als Geschäftsleitungsmitglied der Stiftung Bourbaki Panorama und Museumsleiterin. Zu den Schwerpunkten der letzten Monate gehörte unter anderem das Projekt «Neues Museum». Diese Arbeit wird Judith Christen bis zum geplanten Abschluss im September weiterführen, dem Museum steht sie so lange noch in Teilzeit zur Verfügung. Judith Christen wird neue Leiterin Kommunikation des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks Sektion Zentralschweiz.

Ute Würthenberger tritt die Nachfolge an. (Bild: PD)

Ute Würthenberger tritt die Nachfolge an. (Bild: PD)

Als Nachfolgerin von Judith Christen wählte der Stiftungsrat laut Mitteilung Ute Würthenberger. Die Betriebsökonomin und Eventmanagerin fungiert im Bourbaki Panorama bereits seit 2009 als stellvertretende Museumsleiterin. «Ich werde an das Bewährte anknüpfen, verspreche den Freunden und Partnern des Bourbaki aber auch neue Akzente und Ideen», kommentiert Ute Würthenberger ihre Berufung.

pd/rem 

Bourbaki Panorama

Das Bourbaki Panorama Luzern erinnert an den Grenzübertritt der französischen Ostarmee unter General Bourbaki in die Schweiz bei Les Verrières/NE. Hier wurden 1871 87'000 Mann entwaffnet und interniert. Dies war die erste grosse Hilfsaktion des damals noch keine zehn Jahre alten Roten Kreuzes. Die dramatischen Szenen dieses geschichtlichen Ereignisses werden im Bourbaki in einem Panorama-Rundblick detailgetreu nachgezeichnet.