JUGENDGEWALT: TV-Zensur soll Gewalt eindämmen

Die Luzerner Regierung will gegen die zunehmende Jugendgewalt vorgehen. Regierungsrat Dürr fordert eine Zensur von brutalen Filmen im Fernsehen.

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Jugendliche, umgeben von Gewaltszenen am Bildschirm. Themenbild. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Jugendliche, umgeben von Gewaltszenen am Bildschirm. Themenbild. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

«Wir wollen allgemein eine Reduktion der Gewaltdarstellung in den Medien», erklärt der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Markus Dürr. Im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» sagte Dürr weiter, dass es dafür eine massive Zensur von TV-Sendungen brauche. Der Regierungsrat prüft nun Massnahmen gegen die zunehmende Jugendgewalt und hat die Gewaltprävention in das aktuelle Legislaturprogramm aufgenommen.

Zurzeit prüft der Regierungsrat die Umsetzung von 50 Massnahmen zum Thema Jugend und Gewalt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Integration von Ausländern zu. «Die ausländischen Jugendlichen in der Schweiz sind gewaltbereiter. Das zeigen die Zahlen», erklärt Regierungsrat Markus Dürr. Seit Anfang Jahr kam es in Kriens zu zwei tödlichen Auseinandersetzungen. Beide Male waren ausländische Jugendliche in die Gewalttaten involviert.

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 22. März.