JUGENDHERBERGE LUZERN: «Mängel der Jugi sind nicht schönzureden»

Der Zahn der Zeit hat mächtig an der Jugendherberge beim Rotsee genagt. Doch für die dringend nötige Totalsanierung fehlt offenbar das Geld.

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Bestandesaufnahme der Räumlichkeiten in der Jugendherberge Luzern. (Bild pd)

Bestandesaufnahme der Räumlichkeiten in der Jugendherberge Luzern. (Bild pd)

Bei einem Rundgang durch das Haus an der Sedelstrasse 12 wird rasch klar: In weiten Teilen versprüht die Liegenschaft am Stadtrand von Luzern den Charme einer Zivilschutzanlage. Das Gebäude ist 35 Jahre alt – und wurde offensichtlich seit Jahren nicht mehr erneuert.

Dass bei der Liegenschaft in Luzern Handlungsbedarf besteht, ist sich auch Tobias Thut, Marketingleiter in der Zürcher Zentrale der Schweizer Jugendherbergen bewusst. Thut sagt: «Die beschriebenen Mängel sind nicht schön zu reden und möglichst rasch zu beheben. Unsere Organisation betreibt in der Schweiz 60 Häuser. Für Renovationen müssen wir Millionen von Franken bereit stellen. Das heisst, wir sind gezwungen zu etappieren und Prioritäten zu setzen.» Thut weist darauf hin, dass bei einem Betrieb wie in Luzern, wo jährlich bis zu 40 000 Übernachtungen verbucht werden, Verschleisserscheinung «leider fast nicht zu vermeiden» seien.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag»