JUGENDOLYMPIADE: Wird Luzern zur Olympia-Stadt der Jugend?

In der Schweiz sind seit über 60 Jahren keine olympischen Anlässe mehr durchgeführt worden. Nun soll Luzern im Jahr 2016 Austragungsort der Jugend-Winterspiele werden.

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Die möglichen Austragungsorte in der Zentralschweiz. (Bild pd)

Die möglichen Austragungsorte in der Zentralschweiz. (Bild pd)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Einführung von olympischen Spielen für 14- bis 18-jährige Athlethen beschlossen. Die ersten Sommer-Jugendspiele finden 2010 in Singapur statt, die ersten Winterspiele 2012 in Innsbruck.

Vier Jahre später soll die Zentralschweiz an der Reihe sein. Dies zumindest ist der Wille von Werner Grossniklaus und Urs Fankhauser. Der Luzerner Kommunikationsberater und der ehemalige Spitzenruderer präsentierten am Freitag ihre Ideen für die Winter-Jugendspiele 2016 den Medien. Sie gehen von rund 1000 Athleten aus rund 70 Ländern aus.

Zentrum der Spiele wäre die Stadt Luzern. Im AAL würde ein Olympic Village angesiedelt, in der Messe Luzern das Logistik- und Medienzentrum. Das Kulturzentrum Südpol und das KKL Luzern dienten als kulturelle Plattformen. In der Swisslife Arena könnten Eissportarten durchgeführt werden.

Zentralschweiz hat viele geeignete Standorte
 In Engelberg würde das Skispringen und in Meiringen-Hasliberg die Snowboard-Contests ausgetragen. In Andermatt wären zudem die Biathleten am «Drücker», und auf der Piste «Franz Heinzer» auf dem Stoos fänden sämtliche alpinen Wettkämpfe statt. Für allfällige Bob- und Schlittelevents würde St. Moritz beigezogen. Zug käme für Eishockey und weitere Eissportarten in Frage.

Entscheid fällt im 2012
Grossniklaus und Fankhauser schätzen die Kosten für die Kandidatur auf ca. 2,4 Millionen Franken. Für die Infrastruktur rechnen sie mit einem Bedarf von rund 30 Millionen.  

Der definitive Entscheid über den Durchführungsort fällt im Jahr 2012.

sab