JUGENDSPORT: Die Stadt will nur noch für Luzerner zahlen

Mit der Fusion steigen die Kosten für den Jugendsport. Sparen will die Stadt Luzern darum bei den Auswärtigen.

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Rosie Bitterli-Mucha, Kultur- und Sportchefin der Stadt. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Rosie Bitterli-Mucha, Kultur- und Sportchefin der Stadt. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

4800 Jugendliche treiben in Stadtluzerner Vereinen Sport. Die Stadt unterstützt sie jährlich mit einem Pro-Kopf-Beitrag von durchschnittlich 95 Franken. Laut noch geltendem Reglement spielt es keine Rolle, ob die Jugendlichen auch in der Stadt wohnen. Finanziert werden die Beiträge aus Erträgen der Billettsteuer. Mit der Fusion zwischen Luzern und Littau kommen ab 2010 nun 800 aktive Jugendliche hinzu, was ein Loch ins Budget reisst.

Um diese Mehrbelastung abzufedern, plant Luzerns Stadtrat zwei Massnahmen. Erstens sollen jährliche Kosten von 150'000 Franken in die laufende Rechnung verschoben werden. Brisanter ist der zweite Vorschlag: Neu erhalten die städtischen Sportclubs keine Unterstützung mehr für junge Mitglieder, die nicht im Kanton Luzern wohnen. Für die Sportvereine hätte eine Kürzung zum Teil einschneidende Folgen. Am nächsten Donnerstag entscheidet der Grosse Stadtrat über die Änderung

Emmanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.