Junge über Internet von Mitschülern bedroht

In Nebikon haben Oberstufenschüler einen Mitschüler über das Internet massiv bedroht. Über das Internetportal Facebook wurden beleidigende Nachrichten und gar Morddrohungen veröffentlicht.

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Junge Menschen am Conputer. Themenbild (Bild: Peter Appius / Neue LZ)

Junge Menschen am Conputer. Themenbild (Bild: Peter Appius / Neue LZ)

Die Eltern des Schülers haben darauf eine Anzeige eingereicht. Richard Huwiler, Mediensprecher der Luzerner Polizei, bestätigt einen entsprechenden Bericht im Willisauer Boten. «Die Polizei hat mittlerweile mehrere Jugendliche befragt», sagt er. Zu Anzeigen aufgrund des sogenannten Cybermobbings, also der Verunglimpfung einer Person im Internet, komme es «eher selten», so Jugendanwältin Marianne Graf

Laut einer aktuellen Studie haben 29 Prozent der Heranwachsenden schon erlebt, dass Fotos oder Videos von ihnen ohne ihre Zustimmung ins Netz gestellt wurden. Acht Prozent der Befragten geben an, dass über sie im Internet schon Beleidigungen verbreitet wurden.

Mobbing an Schulen habe es zwar schon immer gegeben. «Doch mit den neuen Medien können Beleidigungen schneller und anonymer in Umlauf gebracht werden.» Lehrpersonen und Eltern müssten sich vermehrt mit der Thematik auseinandersetzen, fordert Urs Utzinger, Co-Leiter des Zentrums für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.