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JUNIORENFUSSBALL: Genfer attackieren Luzerner Junioren

Nach dem Schlusspfiff des Halbfinals der Teams OG Kickers Luzern gegen CS Italien Genf kam es am Sonntagnachmittag in Bern zu Ausschreitungen.

Roger Rüegger

Die Luzerner besiegten in der Coca-Cola Junior League C die Westschweizer mit 3:2 und schafften so den Final-Einzug. Damit kamen einige ehrgeizige Angehörige der Genfer C-Junioren offenbar nicht klar. Gemäss der Facebook-Seite von Regiofussball.ch haben Eltern der CS das Spielfeld gestürmt. Juniorenobmann Raphael Weltert vom SC Obergeissenstein (OG), der die Juniorenabteilung zusammen mit Kickers Luzern führt, sagt dazu: «Es war ein intensives Spiel. Die Partie ging hin und her, am Schluss gewannen wir knapp.» Kurz vor Spiel­ende habe das gegnerische Team den Ausgleich mit einem Lattentreffer haarscharf verpasst. Nach dem Schlusspfiff hätten die Luzerner gejubelt. Aus irgendeinem Grund seien dann ein paar Erwachsene, die zur Genfer Mannschaft gehörten, auf dem Spielfeld gestanden. Weltert war beim gestrigen Spiel als Betreuer vor Ort.

«Tumultartige Szenen»

Die Verantwortlichen von OG Kickers sagen, dass sie überrascht waren, dass die Situation aus dem Ruder lief. Andreas Piattini, Präsident des SC Obergeissenstein: «Es gab tumultartige Szenen. Einige Eltern sind auf unsere Spieler losgegangen.» Er sei erschüttert, dass sich solches im Juniorenfussball abspiele. «Wir verurteilen solche Vorfälle aufs Schärfste», sagt der enttäuschte Präsident.

Weshalb es zu den Übergriffen gekommen ist und was sich im Detail zugetragen hat, ist unklar. Ein Eintrag auf Faceboock beschreibt, dass Genfer Spieler zuerst OG-Kickers-Spieler bespuckt und getreten hätten. Dann sollen Eltern aus der Westschweiz aufs Feld gerannt sein und Luzerner Spieler angegriffen haben. Eine Frau soll besonders stark aufgefallen sein.

Zweiter Fall innert Wochenfrist

Übermotivierte Eltern, die sich ins Spielgeschehen einschalten, gibt es immer wieder. Am 14. Juni ging der Vater eines Spielers der B-Junioren-Mannschaft von Emmen United auf den Trainer des eigenen Teams los, weil sein Sohn nicht spielen durfte. Er schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Eine erfreuliche Nachricht gibt es dennoch: OG Kickers wurde Vize-Schweizer-Meister. Im Final unterlag das Team dem FC Richemond 0 :1.

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