Juso reichen Initiative «Kein Südzubringer» ein

Die JungsozialistInnen (Juso) Luzern haben am Montag ihre Initiative «Kein Südzubringer in die Stadt» eingereicht. Insgesamt sammelten sie 1000 Unterschriften.

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Yasi Manoharan bei der Übergabe der Initiativbogen an den Vize-Stadtschreiber Daniel Egli. Die 200 Dosen am Boden symbolisieren die Blechlawine. (Bild: PD)

Yasi Manoharan bei der Übergabe der Initiativbogen an den Vize-Stadtschreiber Daniel Egli. Die 200 Dosen am Boden symbolisieren die Blechlawine. (Bild: PD)

Mit der Initiative wollten die Juso den Weg frei räumen für ein «sinnvolles Verkehrskonzept», welches die Lösung der Verkehrsproblematik in der Stärkung des öffentlichen Verkehrs sehe, heisst es weiter.

Im Oktober 2009 reichte die FDP rund 200 Unterschriften für einen Südzubringer ein. Das Projekt plant einen Autobahntunnel direkt in das Tribschengebiet. Die Juso hat in ihrer Initiative 1000 Unterschriften gesammelt. 800 wären nötig gewesen.

«Mit den städtischen Finanzen ein solches Projekt zu finanzieren, ist unverantwortlich», schreiben die JUSO weiter. Das veraltete Projekt müsse aufgegeben werden.

Nach Ansicht der JUSO ist der öffentliche Verkehr (öV) in den dicht besiedelten Städten das weitaus wirtschaftlichste und effizienteste Verkehrsmittel. Der Südzubringer konkurrenziere direkte öV-Projekte, beispielsweise der Ausbau der Zentralbahn.

sda