Juso reicht Initiative für Zwischennutzung ein

Steht in der Stadt Luzern ein Gebäude leer, soll dieses künftig gemeldet und zwischengenutzt werden. Die Juso hat am Mittwoch eine entsprechende Initiative eingereicht.

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Mitglieder der Juso bei der Übergabe der Initiative. (Bild: PD)

Mitglieder der Juso bei der Übergabe der Initiative. (Bild: PD)

Leerstehende Gebäude sollen in der Stadt Luzern von Kulturschaffenden, Vereinen und Jungunternehmern zwischengenutzt werden können. Dies verlangt eine Volksinitiative, die am Mittwoch von den Juso eingereicht worden ist.

Das Begehren verlangt, dass leerstehende Gebäude und Räume der Stadtbehörde gemeldet werden müssen. Die Räumlichkeiten sollen dann zu Verwaltungskosten zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Ferner sollen Abbruchbewilligungen nur dann erteilt werden, wenn eine Bewilligung für ein Neubauprojekt vorliegt und dieses durch Unternehmerverträge gesichert ist.

Die Juso wollen damit erreichen, dass die Alternativkultur leichter zu Räumlichkeiten kommt. Die Volksinitiative, die in Form einer Anregung abgefasst ist, wurde von 1000 Personen unterzeichnet. Nötig sind 800 Unterschriften.

sda/bep