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JUSTIZ: 21-jähriger Einbrecher in Luzern zu bedingter Haftstrafe verurteilt

Das Kriminalgericht Luzern hat einen Einbrecher zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt - bedingt vollziehbar. Der 21-Jährige war innert zweieinhalb Monaten in Luzern und Umgebung unzählige Male eingebrochen. Dabei erbeutete er Deliktsgut im Wert von über 80'000 Franken.
Gestelle Szene eines gewaltsamen Einbruchs. (Symbolbild Keystone, 23.07.2015)

Gestelle Szene eines gewaltsamen Einbruchs. (Symbolbild Keystone, 23.07.2015)

Das Gericht verurteilte den 21-jährigen Albaner des gewerbsmässigen und teilweise bandenmässigen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung und des mehrfachen Hausfriedensbruchs, wie aus dem am Montag veröffentlichten Urteil hervor geht. Zudem wird er 10 Jahre des Landes verwiesen. Das im abgekürzten Verfahren gefällte Urteil ist rechtskräftig.

Seit seiner Festnahme im Februar 2017 in Malters sitzt der Mann in Untersuchungshaft, Mitte Juli wurde er nach Albanien rückgeschafft. Der Freiheitsstrafe von 24 Monaten werden 146 Tage Untersuchungshaft angerechnet. Die Strafe ist bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Verurteilte hat dem Kriminalgericht zudem 15'700 Franken Verfahrenskosten zu bezahlen.

Mit Cousin am Werk

Der Mann war am 13. Dezember 2016 zusammen mit seinem Cousin von Italien her mit dem Zug in die Schweiz gereist – «zwecks Geldbeschaffung», wie es im Urteil heisst.

Innert zweieinhalb Monaten verübte der Verurteilte – grösstenteils mit seinem Cousin – 23 Einbruchdiebstähle, wobei es in sechs Fällen beim Versuch blieb. Zudem verschaffte er sich unter anderem auch gewaltsam Zugang in zahlreiche Einfamilienhäuser und Wohnungen.

In sämtlichen Fällen drang er in Privathaushalte ein und schreckte nicht davor zurück, die Privatsphäre der betroffenen Personen in «egoistischer und verwerflicher Weise» zu missachten, wie es in der Anklageschrift heisst.

Er legte eine «intensive Kadenz» an verübten Straftaten an den Tag. Diese Umstände zeugten von einer hohen kriminellen Energie und einem intensiven Tatwillen, heisst es weiter.

Insgesamt erbeutete der Mann Deliktsgut im Wert von knapp 83'000 Franken und verursachte Sachschaden von gesamthaft 54'000 Franken.

Der Verurteilte zeigte sich zu Beginn der Untersuchung wenig kooperativ. Erst nach Vorhalte des Beweismaterials habe er sich geständig gezeigt, heisst es weiter. Als Motiv habe er seine schlechte wirtschaftliche Lage in Albanien angegeben.

Der Täter finanzierte sich mit den Taten seinen Lebensunterhalt. Sie seien deshalb als berufsmässig einzustufen, urteilte das Gericht. (sda)

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