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JUSTIZ: Abteilungsleiter beim Luzerner Amt für Migration freigestellt

Im Kanton Luzern ist ein Abteilungsleiter beim Amt für Migration wegen eines Strafverfahrens freigestellt worden. Ihm wird vorgeworfen, privat eine ausländische Bekannte unterstützt zu haben, die sich illegal im Land aufhält. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe.
Der Rittersche Palast, das Regierungsgebäude des Kantons Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Der Rittersche Palast, das Regierungsgebäude des Kantons Luzern. (Archivbild Neue LZ)

Der Migrationsfachmann stand am Donnerstag vor dem Luzerner Bezirksgericht, wie die «Weltwoche» am Freitag mitteilte. Er soll 2015 privat eine Chinesin unterstützt haben, die in der Schweiz einen Escort-Service aufbaute. Zudem soll er mehrfach grosse Mengen Arzneimittel aus England importiert haben und mehrere Waffen widerrechtlich besitzen.

Die Staatsanwaltschaft klagte ihn nach Angaben des Gerichtes wegen Erleichterns eines rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz, mehrfachen widerrechtlichen Besitzes von Waffen und Verstosses gegen das Arzneimittelgesetz an.

Die Staatsanwaltschaft verlangte gemäss «Weltwoche» unter anderem eine Geldstrafe. Der Beschuldigte hingegen bestritt sämtliche Vorwürfe. Er verlangte einen Freispruch.

Der frühere leitende Mitarbeiter arbeitet inzwischen nicht mehr für den Kanton. Der Abteilungsleiter sei im Verlauf des Verfahrens freigestellt worden, sagte Erwin Rast, Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zu Details in dem laufenden Verfahren wollte er sich nicht äussern.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag

(sda)

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