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JUSTIZ: Drogenabhängiger Dieb zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt

Ein drogenabhängiger Kleinkrimineller ist vom Luzerner Kriminalgericht zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten und einer Busse von 300 Franken verurteilt worden. Bei einem Dutzend Diebstählen erbeutete er über 10'000 Franken, und er richtete noch höheren Sachschaden an.
Der Drogenabhängige hatte über 10'000 Franken erbeutet und dazu noch Sachschaden angerichtet. (Symbolbild LZ)

Der Drogenabhängige hatte über 10'000 Franken erbeutet und dazu noch Sachschaden angerichtet. (Symbolbild LZ)

Das Gericht befand den 47-jährigen Vorbestraften unter anderem wegen gewerbsmässigen Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, unanständigen Benehmens, Trunkenheit und Schwarzfahrens für schuldig. Das am Dienstag veröffentlichte Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Staatsanwaltschaft beging der Mann vom Dezember 2013 bis November 2014 zwölf Diebstähle und vier Diebstahlversuche. Dabei entstand rund 17'000 Franken Sachschaden. Zudem legte er an seinem damaligen Wohnort im Keller Feuer, das von der Feuerwehr gelöst werden musste. Dabei entstand zusätzlicher Sachschaden von knapp 25'000 Franken.

Neben der Freiheitsstrafe und der Busse muss der Mann für Schadenersatz für mehrere Privatkläger aufkommen. Weiter muss er insgesamt knapp 37'000 Franken Verfahrenskosten zahlen.

Der Mann sass bereits 170 Tage in Untersuchungshaft. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird für eine ambulante Massnahme gegen seine Drogensucht aufgeschoben, wie es im Urteil heisst.

Die Staatsanwaltschaft hatte für eine höhere Freiheitsstrafe plädiert und drei Jahre gefordert. Das Gericht sprach den Mann unter anderem vom Vorwurf der Brandstiftung frei. Der Beschuldigte soll zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein. Er hatte laut Anklage Trinkalkohol, Methadon und Beruhigungsmittel intus. Teilweise attestierte das Gericht eine in mittlerem Grade verminderte Schuldfähigkeit. (sda)

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