JUSTIZ: Ferien mit Drogen finanziert: Luzerner Dealer verurteilt

Das Kriminalgericht Luzern hat einen Dealer zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 37-Jährige hatte 2011 und 2012 mit dem Verkauf von Marihuana und Kokain einen Gewinn von rund 20'000 Franken erzielt.

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Kokain: Auch diese weitverbreitete Rauschdroge wird von Basler Drogendealern geschmuggelt. (Symbolbild) (Bild: Manuela Jans)

Kokain: Auch diese weitverbreitete Rauschdroge wird von Basler Drogendealern geschmuggelt. (Symbolbild) (Bild: Manuela Jans)

Das Gericht sprach den Beschuldigten schuldig, Marihuana und Kokain erworben, aufbewahrt, besessen und veräussert zu haben sowie Hilfe zum Verkauf von Kokain geleistet zu haben. Zudem verstiess der Beschuldigte gegen das Waffengesetz, weil er unbefugt eine Pistole Smith & Wesson Kaliber 45 in seinem Auto mitführte.

Der Beschuldigte gab die Vorwürfe zu und akzeptierte den Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Er wurde deswegen im abgekürzten Verfahren verurteilt. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Schweizer ist gemäss des am Montag publizierten Urteils beruflich und sozial integriert. Er begründete den Drogenhandel damit, dass er seiner Familie etwas habe bieten wollen, nämlich Ferien.

Der Dealer kaufte von Dezember 2011 bis Juni 2012 fast 5,5 Kilogramm Marihuana. 3,5 Kilogramm davon verkaufte er. 300 Gramm Marihuana tauschte er gegen Kokain, das er ebenfalls veräusserte. Das restliche Marihuana wurde verschenkt, gestohlen oder von der Polizei beschlagnahmt. (sda)