JUSTIZ: Luzerner Kokainverkäufer muss 15 Monate ins Gefängnis

Ein 23-jähriger Mann ist vom Luzerner Kriminalgericht wegen des Verkaufs von Kokain in der Region zu einer zweieinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Davon muss der Portugiese 15 Monate im Gefängnis absitzen.

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Der Eingang des Kriminalgerichtes in Luzern. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Der Eingang des Kriminalgerichtes in Luzern. (Bild: Pius Amrein / LZ)

Der Mann verkaufte nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen Juni 2014 und März 2015 an insgesamt neun Personen an mehreren Orten in der Stadt Luzern und in Emmen Kokain-Gemische. Insgesamt soll er maximal knapp 387 Gramm gedealt haben. Der Stoff hatte einen Wert von insgesamt gegen 39'000 Franken.

Das Kriminalgericht verurteilte den damals in Luzern lebenden und nach der mutmasslichen Tat nach Portugal zurückgekehrten Dealer wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Laut Gericht handelt es sich um einen schweren Fall.

Das am Mittwoch publizierte Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe.

Laut dem Urteil gilt für jene 15 Monate Freiheitsstrafe, die der Mann auf Bewährung erhielt, eine Probezeit von vier Jahren. Zudem müsste er rund 10'400 Franken Verfahrenskosten zahlen. Auf das Inkasso verzichtet das Gericht aber. (sda)