Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

JUSTIZ: Luzerner Kriminalgericht fällt drei Urteile zu Kokainhandel

Das Luzerner Kriminalgericht hat zwei Männer, die an der Einfuhr von Kokain beteiligt waren, sowie einen dealenden Kokainkonsumenten wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen weiterer Delikte verurteilt. Die Drei sind geständig, die im abgekürzten Verfahren gefällten Urteile rechtskräftig.
Albanische und kosovarische Drogendealer haben den Kokain-Handel für sich entdeckt. (Symbolbild) (Symbolbild: Martin Ruetschi/Keystone)

Albanische und kosovarische Drogendealer haben den Kokain-Handel für sich entdeckt. (Symbolbild) (Symbolbild: Martin Ruetschi/Keystone)

Ein 62-jähriger Franzose erhielt eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren und einen Landesverweis von zehn Jahren. Sein Gehilfe, ein 44-jähriger Italiener, wurde mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren belegt und wird für fünf Jahre des Landes verwiesen.

Sie waren im Rahmen einer umfangreichen Aktion der Luzerner Staatsanwaltschaft gegen einen mutmasslichen Kokainhandel im grossen Stil ins Visier der Justiz geraten.

Die Verurteilten importierten Kokain in die Schweiz oder versuchten zumindest, dies zu tun. Der Franzose hatte im Dezember 2016 aus der Dominikanischen Republik fast zwei Kilo Kokain in die Schweiz geschafft. Drei Mal arbeitete er danach mit dem Italiener zusammen: Der Import von zwei Kilogramm Kokain aus Peru schlug fehl, doch gelang die Einfuhr von 250 Gramm und 700 Gramm aus den Niederlanden.

Unmittelbar nach diesem letzten Import im Februar 2017 wurden die beiden Männer in der Schweiz verhaftet, zusammen mit einem weiteren Mann, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft zunächst Abnehmer des Kokains war und später Mitorganisator der Lieferungen und enger Vertrauter. Zum Kreis gehört habe auch dessen Freundin.

Von dieser Frau respektive von deren angeblichen Tante bezog ein 38-jähriger Schweizer von Januar 2016 bis Januar 2017 830 Gramm Kokain für 54'000 Franken. Einen Teil konsumierte er selbst, einen Teil verkaufte er, um seinen eigenen Konsum zu finanzieren. Er wurde vom Gericht zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt, dies bei einer Probezeit von zwei Jahren. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.