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JUSTIZ: Mann wegen sexueller Übergriffe auf Kind verurteilt

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 29-jährigen Mann zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Der Mann wurde der mehrfachen, teilweise versuchten Vergewaltigung, sexuellen Nötigung und sexuellen Handlung mit einem Kind schuldig gesprochen.
Die katholische Kirche wurde 2014 mit 12 neu bekannt gewordenen Missbrauchsfällen konfrontiert (Symbolbild) (Bild: CHRISTOF SCHUERPF (KEYSTONE))

Die katholische Kirche wurde 2014 mit 12 neu bekannt gewordenen Missbrauchsfällen konfrontiert (Symbolbild) (Bild: CHRISTOF SCHUERPF (KEYSTONE))

Sechs Monate muss der Mann absitzen, wie aus dem Urteilsdispositiv hervorgeht. Für die restlichen 24 Monate wird dem Beschuldigten bei einer Probezeit von zwei Jahren der bedingte Vollzug gewährt.

Zudem muss der Verurteilte dem Opfer, seiner jüngeren Schwester, eine Genugtuung von 15'000 Franken bezahlen. Dem Kriminalgericht schuldet er die Verfahrenskosten von knapp 11'000 Franken.

Das Gericht ging damit über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte eine bedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren beantragt. Sie hielt fest, dass die meisten Übergriffe verjährt seien, da der Beschuldigte zur Tatzeit zum Teil noch ein Jugendlicher gewesen sei.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das begründete Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt. (sda)

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