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JUSTIZ: Raser nach halsbrecherischer Flucht vor Polizei verurteilt

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 32-jährigen Raser verurteilt, der im März 2016 bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei reihenweise Verkehrsregeln gebrochen hatte. Er erhält eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren.
Der Raser hatte sich auch noch eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild LZ)

Der Raser hatte sich auch noch eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Symbolbild LZ)

Der Verurteilte wurde bei Annahme einer in mittlerem Grade verminderten Schuldfähigkeit verurteilt, wie das Kriminalgericht im am Montag veröffentlichten Urteil schreibt. An die Strafe werden 153 Tage Untersuchungshaft angerechnet. Gegen den Angeklagten wurde im abgekürzten Verfahren verhandelt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Weiter hat der italienische Staatsangehörige dem Kriminalgericht insgesamt 32'448 Franken Verfahrenskosten zu bezahlen. Ihm wurde Bewährungshilfe angeordnet.

Der Verurteilte hatte im März 2016 auf der Surseestrasse in Mauensee die Höchstgeschwindigkeit ausserorts um netto 26 km/h überschritten. Die Polizei nahm darauf hin die Verfolgung auf und forderte ihn mit der Leuchtschrift «Stopp Polizei» auf, anzuhalten.

Dies tat er zwar auch, nach einem kurzen persönlichen Kontakt mit der Polizeipatrouille ergriff er die Flucht. Es folgte eine halsbrecherische Verfolgungsfahrt, die von Ettiswil über Willisau, Daiwil, Menznau, Grosswangen, Buttisholz und Nottwil führte. Dann verlor die Polizei die Spur. Wenige Tage später konnte die Polizei ihn festnehmen.

81 Stundenkilometer zu schnell

Die Polizei filmte die Verfolgungsjagd. Dabei beging der Verurteilte zahlreiche Widerhandlungen gegen das Gesetz. Durch mehrfache vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln sei der Verurteilte das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingegangen. Dies durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, heisst es im Urteil.

Der Mann überschritt unter anderem innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 81 km/h, in einer 40-er-Zone fuhr er 66 km/h zu schnell. Weiter habe er mehrfach grobpflichtwidrig eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder in Kauf genommen, als er mehrmals vorschriftswidrig Autos vor Fussgängerstreifen oder im Kolonnenverkehr überholt hatte, als er eine Sperrfläche überquert hatte oder als er im Kreisel in die entgegengesetzte Richtung fuhr.

Drogendelikte

Weiter hatte der Verurteilte mehrfach Fahrzeuge geführt, obwohl er gewusst haben müsste, dass die vorgeschriebene Haftpflichtversicherungen nicht bestanden. Er verwendete mehrfach Kontrollschilder, die nicht für seine Motorfahrzeuge bestimmt waren.

Und er erwarb, besass und veräusserte er mehrfach unbefugt Betäubungsmittel, wie aus dem Urteil hervor geht. (sda)

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