JUSTIZ: Rückfälliger Drogendealer muss für vier Jahre ins Gefängnis

Ein 41-Jähriger muss wegen Kokainhandels und illegalen Aufenthalts für vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil hat das Luzerner Kriminalgericht gefällt. Der Nigerianer war wegen Drogendelikten bereits über zweieinhalb Jahre hinter Gitter gesessen, ehe er nach seiner bedingten Entlassung 2014 rückfällig wurde.

Drucken
Teilen
Kokain eingepackt in Zeitungspapier (Symbolbild). (Bild: Luzerner Polizei)

Kokain eingepackt in Zeitungspapier (Symbolbild). (Bild: Luzerner Polizei)

Das Gericht befand den Beschuldigten erneut wegen mehrfacher Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen rechtswidriger Einreise sowie illegalen Aufenthalts für schuldig. Neben der Gefängnisstrafe erhielt er 300 Franken Busse und muss fast 31'000 Franken Verfahrenskosten zahlen. Das am Montag publizierte Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Mann sitzt bereits seit gut zwei Jahren hinter Gitter. Ein Gesuch um Entlassung aus der vorzeitigen Haft lehnte das Gericht ab. Es hält die Fluchtgefahr für zu gross.

Der Anklage zufolge hatte der Mann 2014 während mehrerer Monate in Luzern, Basel und Lausanne von diversen Lieferanten 600 Gram Kokain bezogen. Einen Grossteil davon verkaufte er im Raum Emmenbrücke. (sda)