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JUSTIZ: Schindler-Pavillon bleibt in virtueller Form der Nachwelt erhalten

Der Innerschweizer Heimatschutz (IHS) zieht die Beschwerde gegen den Abriss des historischen Schindler-Pavillons in Ebikon nicht ans Bundesgericht weiter. Es kam zu einer aussergerichtlichen Einigung. Der Bau bleibt zumindest in virtueller Form der Nachwelt erhalten.
Der ehemalige Personalrestaurant-Pavillon auf dem Schindler-Areal (im Vordergrund, früher Wohlfahrtshaus genannt) bleibt der Nachwelt erhalten – virtuell. (Bild: PD)

Der ehemalige Personalrestaurant-Pavillon auf dem Schindler-Areal (im Vordergrund, früher Wohlfahrtshaus genannt) bleibt der Nachwelt erhalten – virtuell. (Bild: PD)

Die Schindler Aufzüge AG verpflichte sich als Bauherrschaft, den Bau vor dem Abriss "in denkmalpflegerischem Sinn" zu dokumentieren, teilte der IHS am Montag mit. Zudem verzichte Schindler auf die gerichtlich festgelegte Parteientschädigung.

Schindler will an ihrem Sitz in Ebikon für 110 Millionen Franken das Management-Gebäude sanieren und ein Besucherzentrum mit neuem Personalrestaurant bauen. Das bisherige Personalrestaurant in einem Pavillon soll abgebrochen werden.

Der Innerschweizer Heimatschutz hatte gegen die Baubewilligung vom Dezember 2015 Beschwerde eingelegt. Er verlangt, dass der im kantonalen Bauinventar als schützenswert eingetragene Pavillon nicht abgebrochen wird. Es handle sich um einen wertvollen Bau von architektonischer und historischer Bedeutung. Ein Abbruch widerspreche dem Kulturdenkmal-Gesetz sowie dem kommunalen Recht.

Das Kantonsgericht wies die Beschwerde Anfang August ab. Laut dem Gericht halten sowohl die kantonale Denkmalpflege wie auch die Architekturkommission der Gemeinde das alte, "Wohlfahrtshaus" genannte Personalrestaurant nicht für schutzwürdig. Zudem besteht laut Gericht ein grosses öffentliches Interesse, dass der für die Zentralschweiz bedeutende Arbeitgeber das auf seine Führungs- und Verwaltungsbedürfnisse zugeschnittene Projekt realisieren kann.

Der IHS betont in seiner Mitteilung vom Montag nochmals sein Bedauern, dass der Schindler-Pavillon nicht in die Gesamtplanung der Schindler Neubauten integriert werden konnte. Die Dokumentation werde aber den architekturgeschichtlich bedeutsamen Bau in virtueller Form für die Nachwelt erhalten. (sda)

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