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JUSTIZ: Unbelehrbarer Kokain-Dealer in Luzern soll fünf Jahre ins Gefängnis

Während drei Jahren hat ein Mann in Luzern über 100 Gramm Kokaingemisch verkauft. Weil der 44-Jährige bereits einschlägig vorbestraft ist, verurteilte ihn das Luzerner Kriminalgericht nun zu einer Gesamtstrafe von fünf Jahren Gefängnis.
Kokain: Auch diese weitverbreitete Rauschdroge wird von Basler Drogendealern geschmuggelt. (Symbolbild) (Bild: Manuela Jans)

Kokain: Auch diese weitverbreitete Rauschdroge wird von Basler Drogendealern geschmuggelt. (Symbolbild) (Bild: Manuela Jans)

Der Mann hatte von 2012 bis zu seiner Festnahme im Dezember 2015 insgesamt 101,74 Gramm Kokaingemisch für fast 12'000 Franken an sechs verschiedene Personen verkauft. Weitere verschenkte er Kokain oder hatte es im Besitz. Die Gesamtmenge entspricht rund 40 Gramm reinem Kokain, wie aus dem Urteil hervorgeht, das am Montag veröffentlicht wurde.

Diese Menge sei geeignet, die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr zu bringen. Es liege ein schwere Fall von Betäubungsmittelhandel vor, hielten die Richter fest. Der Beschuldigte gab zudem zu, im Deliktszeitraum täglich bis zu zwei Gramm Kokaingemisch konsumiert zu haben.

Der Iraker war im Jahr 2000 in die Schweiz eingereist. 2009 war er unter anderem wegen Drogendelikten zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden. 2011 kam er auf Bewährung frei bei einer Probezeit von drei Jahren.

Schlechte Prognose

Bereits 2010 war sein Gesuch um eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abgelehnt und die Wegweisung aus der Schweiz per 2011 verfügt worden. Dem kam der Mann nicht nach, weshalb in das Gericht auch des rechtswidrigen Aufenthalts verurteilte. Weiter verstiess er gegen eine Eingrenzung auf das Gebiet des Kantons Luzern und arbeitete schwarz in Gastronomiebetrieben.

Die noch zu verbüssende Reststrafe von drei Jahren aus dem Jahr 2009 berücksichtigte das Gericht in seinem Urteil. Es belegte den Mann mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und einer Busse von 200 Franken. Zudem muss er fast 18'000 Franken Verfahrenskosten tragen.

Da sich der einschlägig Vorbestraften seit Jahren weigere, die Schweiz zu verlassen, stellen ihm die Richter eine ungünstige Prognose. Gegen das Urteil wurde Berufung angemeldet. (sda)

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