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JUSTIZ: Zwei Jahre Haft für Brillen- und Zigarettendieb

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 40-jährigen Mann zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, weil er bei Einbrüchen Brillen und optische Geräte im Wert von 124'000 Franken sowie Zigaretten im Wert von 36'000 Franken gestohlen hatte.
Einschlägige Türöffner, wie sie auch der Verurteilte benutzt haben dürfte. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Einschlägige Türöffner, wie sie auch der Verurteilte benutzt haben dürfte. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Gericht sprach den Mann des mehrfachen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädigung, des mehrfachen Hausfriedensbruches, der mehrfachen rechtswidrigen Einreise und des mehrfachen rechtswidrigen Aufenthaltes schuldig.

Der Beschuldigte anerkannte die Vorwürfe, weshalb das Verfahren abgekürzt abgewickelt werden konnte. Das am Montag veröffentlichte Urteil ist somit rechtskräftig. Der Beschuldigte trat den vorzeitigen Strafvollzug an.

760 Brillengestelle, 4500 Zigarettenschachteln

Der Mann war im August 2014 in einem Luzerner Vorort in ein Einkaufszentrum und dort in ein Optikergeschäft eingebrochen. Er entwendete über 760 Brillengestelle sowie Optikergeräte und Bargeld. Im März 2015 brach er im Kanton St. Gallen in ein in einem Warenhaus gelegenen Kiosk ein und stahl mehr als 4500 Zigarettenschachteln.

Trotz Einreisesperre sei er als Kriminaltourist zwei Mal in die Schweiz gereist, um nächtlings kurz zuzuschlagen und sich mit gut verwertbarem Diebesgut ein Einkommen zu generieren, heisst es in der Anklageschrift. Er habe in egoistischer Manier den rasch Erfolg versprechenden, kriminellen Weg gegenüber ehrlichem Bemühen um Einkommen vorgezogen.

Der Verurteilte dürfte nicht alleine unterwegs gewesen sein und ging bei beiden Einbrüchen unzimperlich vor. So schüttete die Täterschaft im Kiosk Energy-Drinks aus. Der Sachschaden wird im Urteil auf total 13'000 Franken beziffert. Zudem war der Mann seit 2009 schon drei Mal unter anderem wegen Eigentumsdelikten verurteilt worden. Ein bedingter Strafvollzug kam für die Justiz deshalb nicht in Frage. (sda)

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