Kälte treibt Vögel auf unsere Seen

Wildgänse überwintern in grosser Zahl an Schweizer Gewässern. Diese Artenvielfalt haben wir dem strengen Winter zu verdanken.

Drucken
Teilen
Kurzschnabelgans mit rosafarbenen Beinen und dunkelbraunem Kopf. (Bild: Jari Peltomäki/PD)

Kurzschnabelgans mit rosafarbenen Beinen und dunkelbraunem Kopf. (Bild: Jari Peltomäki/PD)

«Seit den Sechzigerjahren überwinterten nie mehr so viele Wildgänse in der Schweiz wie jetzt», sagt Matthias Kestenholz von der Vogelwarte Sempach. Besonders im Grossen Moos zwischen Neuenburger- und Bielersee halten sich die grössten Schwärme auf, erzählt der Ornithologe: «Aber auch im Kanton Luzern können Bläss- und Saatgänse jederzeit auftauchen. Sie bevorzugen offene und flache Gebiete, wie etwa im Wauwilermoos oder im aargauischen Reusstal.»

In den letzten Jahren waren diese Gänsearten immer seltener hierzulande zu Gast. Milde Winter führten zu eisfreien Gewässern im nördlichen Mitteleuropa und boten den Wasservögeln so günstige Bedingungen, dass diese den Winter dort verbringen konnten. «Die Kältewellen, die im November und Dezember über Europa vorstiessen, zwangen diese Vögel in grosser Zahl in die Flucht», sagt Kestenholz.

Florian Weingartner

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der neuen Luzerner Zeitung.