KÄLTEWELLE: Luzern: Die kälteste Nacht seit 22 Jahren

In Luzern ist am Sonntag der tiefste Dezember-Wert aller Zeiten gemessen worden: minus 16,1 Grad. Doch jetzt ist Tauwetter angesagt.

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Schneeplausch trotz Kälte: Carmen (links) und Fabienne Huber auf dem Michaelskreuz. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Schneeplausch trotz Kälte: Carmen (links) und Fabienne Huber auf dem Michaelskreuz. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Schwall Arktikluft hat in der Nacht auf Sonntag eisige Kälte in die Schweiz gebracht. So kalt wie am Sonntag war es in der Stadt Luzern seit 22 Jahren nicht mehr. Genau minus 16,1 Grad wurden am Morgen gemessen. Für den Monat Dezember ist dies sogar der Kälterekord seit Beginn den Messungen im Jahr 1931. Letztmals so kalt war es in Luzern im Januar 1987.

Auch andernorts in der Zentralschweiz war es kalt, zum Beispiel auf dem Titlis (26,8 Grad) oder in Zug (14,3 Grad). Der kälteste Punkt in der Zentralschweiz war am Sonntagmorgen übrigens einmal mehr die Glattalp (27,5 Grad).

Trotz des noch liegenden Schnees darf man im Mittelland nicht auf weisse Weihnachten hoffen. «Anfang dieser Woche kommt Föhn auf, und in den unteren Lagen setzt Tauwetter ein», sagt Felix Schacher von MeteoSchweiz. «Die Temperaturen könnten bis auf 5 Grad ansteigen.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Luzerner Zeitung».