Kampagnen für Nachhaltigkeit werden fortgeführt

Nach drei Jahren ziehen die Zentralschweizer Kantone Bilanz – und sprechen weitere Mittel für die Projekte.

Dominik Weingartner
Hören
Drucken
Teilen

Mit der Kampagne «e-chline-schritt» haben die Umweltfachstellen der Zentralschweizer Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden, Uri, Schwyz und Zug zwischen 2017 und 2019 den «bewussten Umgang mit Konsumgütern» gefördert, wie die Luzerner Dienststelle Umwelt und Energie mitteilt. Die Kampagne ist nun offiziell beendet, doch einzelne Teile des Projekts werden fortgeführt, wie Dienststellenleiter Daniel Christen auf Anfrage erklärt.

Food Waste ist ein Thema bei der Zentralschweizer Nachhaltigkeitskampagne «e-chline-schritt».

Food Waste ist ein Thema bei der Zentralschweizer Nachhaltigkeitskampagne «e-chline-schritt».


PD

Dazu gehört die kostenlose Werbung für sogenannte Repair Cafés. Laut Christen sind im Rahmen der Kampagne in der Zentralschweiz 14 Repair Cafés entstanden. «Freiwillige haben dort alleine 2019 über 1400 Gegenstände repariert», sagt er. Weiterhin unterstützt wird auch das Projekt der öffentlichen Bücherschränke. Dabei können Bücher über ausrangierte Telefonkabinen der Swisscom getauscht werden. Diese beiden Projekte werden laut Christen für die nächsten drei Jahre weiter unterstützt. Die mobile Ausstellung «Food Waste», die in den vergangenen drei Jahren an 16 Orten in der Zentralschweiz gezeigt wurde, wird für weitere zwei Jahre unterstützt.

In die abgelaufene Kampagne wurde 535000 Franken investiert. «Davon konnte mehr als die Hälfte über Sponsoren und Bundesbeiträge finanziert werden», so Christen. Den Rest zahlten die Zentralschweizer Kantone. Für die Jahre 2020 und 2021 werden von Seiten der Kantone weiter 60000 Franken in die Projekte gesteckt.