Kampf um Wohnzone für Reiche

Die Gemeinde Emmen will für Gutverdienende eine Landhauszone ausscheiden. Der Widerstand ist gross.

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Hier soll es Platz für Villen geben. (Bild: Loris Succo/Neue LZ)

Hier soll es Platz für Villen geben. (Bild: Loris Succo/Neue LZ)

Gute Steuerzahler anlocken, indem man ihnen attraktive Grundstücke anbietet: Auch die Gemeinde Emmen setzt auf diese Taktik. So soll eine 12'000 Quadratmeter grosse Fläche im Gebiet Ober-Wolfisbühl von der Landwirtschafts- in die sogenannte Landhauszone umgezont werden. Laut dem Emmer Baudirektor Josef Schmidli handelt es sich um «Wohnzonen in parkartiger Umgebung mit viel Umschwung».

Sieben Grundstücke für sieben vermögende Bauherren sollen dort entstehen. Nächsten Dienstag diskutiert der Einwohnerrat über die nötige Teiländerung des Zonenplans und des Bau- und Zonenreglements.

Grosser Widerstand 

Auf die Debatte darf man gespannt sein. Denn um das Vorhaben wird schon seit fünf Jahren gestritten. Einige Politiker sowie Anwohner bekämpfen die Landhauszone vehement. So sind derzeit zwei Einsprachen hängig: Eine stammt von 18 Anwohnern, die sich zusammengeschlossen haben, die andere vom Innerschweizer Heimatschutz.  

Luca Wolf

Den ausführlichen artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.