Kampf ums Public Viewing geht weiter

Die Stadt Luzern hat die Bewilligung für das Public-Viewing auf dem Velo-Parkplatz bei der Ufschötti in erster Instanz verweigert. Nun zieht der Verein «am Ball für Strassenkinder» vor das Verwaltungsgericht und hat bei der Stadt ein Wiedererwägungsgesuch eingereicht.

Drucken
Teilen
An der WM 2010 zog das Public Viewing bei der Ufschötti jeweils hunderte Zuschauer an. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

An der WM 2010 zog das Public Viewing bei der Ufschötti jeweils hunderte Zuschauer an. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Bereits an der Euro 2008 und an der WM 2010 fand auf dem Ufschötti-Parkplatz in Luzern ein karitatives Public Viewing statt. Über 100 Freiwillige standen jeweils im Einsatz. Der Reinerlös von 140'000 floss vollumfänglich an Strassenkinderprojekte, wie der organisierende Verein «am Ball für Strassenkinder» am Mittwoch mitteilte. Für die Euro 2012 allerdings hat die Stadt Luzern dem Verein eine neuerliche Austragung und das redimensionierte Konzept nicht bewilligt. Dies weil sich während den letzen beiden Austragungen Anwohner über den Lärm beklagt hätten.

Wie der Verein «am Ball für Strassenkinder verlauten lässt, zieht er nun wie angekündigt vor das Verwaltungsgericht. Der Quartierverein Tribschen sei nämlich grundsätzlich nicht gegen die Ausführung und eine der klagenden Anwohner sei mittlerweile weggezogen, begründet der Verein sein Vorgehen. Vereins-Präsident Martin Bucher hat die Hoffnung für diesen Sommer noch nicht aufgegeben: «Mit einem Wiedererwägungsgesuch bei der Stadt Luzern kämpfen wir nebst dem Gerichtsverfahren für ein Public Viewing 2012».

pd/zim