Kampfflugzeug Gripen in Emmen gelandet

Auf dem Militärflugplatz Emmen ist am Mittwoch ein Gripen des Typs F gelandet. Politiker und die Öffentlichkeit können sich in den nächsten Tagen ein Bild des Kampfjets machen, den die Luftwaffe erhalten soll.

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Der Gripen landete am Mittwoch auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Eugen Bütler)

Der Gripen landete am Mittwoch auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Eugen Bütler)

Der Flug des zweisitzigen Demonstrations-Kampfjets des Typs F und eines zweiten Gripen vom Typ D vom schwedischen Linköping in die Zentralschweiz dauerte rund zwei Stunden, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Zu Demonstrationszwecken wird der Gripen F bis am 12. Oktober in der Schweiz stationiert sein.

Geplant ist, dass das Flugzeug am 9. Oktober den Mitgliedern der Sicherheitspolitischen Kommissionen der Räte in der Luft und am Boden vorgeführt wird. Geflogen wird es von Piloten der armasuisse und der Luftwaffe - auf dem Hintersitz überwacht jeweils ein Testpilot des schwedischen Herstellers Saab den Flug.

Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
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Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)
Luftwaffenchef Markus Gygax am Freitag beim Medienanlass in Emmen. (Bild: Keystone)
Der Grippen rollt zur Starbahn. (Bild: Keystone)
Der Gripen F rollt in den Hangar. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird am 12. Oktober in Emmen den Medien vorgestellt. (Bild: Keystone)
Die Sicherheitspolitischen Kommissionen besichtigen am 9. Oktober zusammen mit Bundesrat Ueli Maurer den Saab Jas Gripen F Demonstrator aus Schweden, auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ
Bild: Jakob Ineichen / Neue LZ
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Die Heckflosse des Gripen (Bild: Keystone)
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Der Gripen hebt am Freitagmorgen zu einem Testflug in Emmen ab. (Bild: Keystone)
Der Gripen wird in der Airbase Emmen zu einem Testflug bereitgemacht. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Eine Drohne des Typs Hermes 900 vor dem Start zu einem Testflug am Freitagmorgen auf der Airbase Emmen zu einem Testflug. Die Hermes 900 kommt als Nachfolgerin der bei der Schweizer Luftwaffe im Dienst stehenden Aufklaerungsdrohne ADS 95 in Frage. (Bild: Keystone)
Der Gripen des Typs F landete am 3. Oktober zum ersten Mal in der Schweiz auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Eugen Bütler)
Der Gripen des Typs F landete am 3. Oktober zum ersten Mal in der Schweiz auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Eugen Bütler)
Der Gripen, hier im Hangar in schwedischen Linköping. (Bild: Keystone)

Präsentation des Gripen am 12. Oktober auf dem Militärflugplatz in Emmen. (Bild: Keystone)

Die Schweizer Piloten absolvierten Flugtrainings im Simulator, um ihre Kenntnisse des Gripen aufzufrischen, wie das VBS mitteilte. Den schwedischen Piloten lässt das VBS in den nächsten Tagen eine Einführung in den Schweizerischen Luftraum und in das traditionelle Fliegerschiessen oberhalb von Brienz zu Teil werden.

Flüge am Nachmittag

An der traditionellen Flugshow am 10. und 11. Oktober beim Fliegerschiessplatz Axalp-Ebenfluh präsentiert das VBS den Gripen auch einer breiteren Öffentlichkeit. Das VBS teilt weiter mit, dass die Flüge des Demonstrationsflugzeugs alle vom Militärflugplatz Emmen aus und in der Regel am Nachmittag stattfinden werden.

Die Schweiz soll sich nach dem Willen des Bundesrates 22 Stück des einsitzigen Gripen E kaufen. Der Kaufpreis beträgt 3,1 Milliarden Franken; ab Mitte 2018 sollen die ersten Maschinen in der Schweiz ankommen. Das Flugzeug wird derzeit aber erst noch entwickelt.

Schon ab 2016 will die Schweiz ältere Gripen-Modelle mieten. Auf das doppelsitzige Modell F verzichtet die Schweiz, weil auch Schweden keines beschaffen will.

sda