KANTON LUZERN: Ampel wegen Rutschgefahr: Strasse Kriens-Littau wird überwacht

Die Luzerner Kantonsstrasse zwischen Kriens und Littau im Gebiet Ränggloch ist abrutschgefährdet. Die kantonalen Behörden haben darum Anfang 2017 Überwachungssensoren installiert. Eine neue Lichtsignalanlage soll zudem im Notfall Verkehrsteilnehmer stoppen können.

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Blick auf die Rengglochstrasse zwischen Kriens und Littau. (Bild: Streetview/googlemaps)

Blick auf die Rengglochstrasse zwischen Kriens und Littau. (Bild: Streetview/googlemaps)

Wie die Luzerner Dienststelle Verkehr und Infrastruktur am Dienstag mitteilte, hätten Kontrollen nach Gesteinsrutschungen im Frühjahr 2016 gezeigt, dass ein Abrutschen der Strasse nicht auszuschliessen sei. Als Sofortmassnahmen wurden Anfang Jahr drei Sensoren in dem Gebiet eingerichtet.

Nun soll auch noch ein Lichtsignal für den Verkehr installiert werden. Bei alarmierenden Bewegungen oder im Ereignisfall könne so der Strassenabschnitt automatisch und unverzüglich gesperrt werden, heisst es in der Mitteilung.

Das Strasseninspektorat plant weitere bauliche Sicherungsmassnahmen für die Rängglochstrasse. Diese sollen die Verkehrssicherheit in den nächsten Jahren garantieren. Die Arbeiten zur weiteren Absicherung der Stützmauer werden zirka ab Ende April 2017 umgesetzt.

Parallel dazu wird ein grösseres Bauprojekt erarbeitet. Dieses sieht ab 2019/2020 eine umfassende Sanierung und einen Ausbau der Kantonsstrasse inklusive Radverkehrsanlage vor. (sda)