KANTON LUZERN: Amphibien-Schutzaktionen im ganzen Kanton

Die Wanderung in ihre Laichgewässer endet für viele Amphibien tödlich. Deshalb werden im Kanton Luzern an rund 20 Orten Amphibienschutzaktionen durchgeführt.

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Zwei Erdkröten auf der Wanderung. (Bild: pd/Heidi Jost)

Zwei Erdkröten auf der Wanderung. (Bild: pd/Heidi Jost)

«Wenn im März die Temperaturen steigen, erwachen Erdkröten, Grasfrösche und Berg- und Fadenmolche aus ihrer Winterruhe. In milden Regennächten machen sie sich auf die Wanderung zu ihren Laichgewässern. Dabei legen sie beachtliche Strecken zurück. In der von Strassen zerschnittenen Landschaft enden diese Wanderungen leider allzu oft tödlich», so die Abteilung Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Luzern in einer Mitteilung.

Aktionen an rund 20 Orten im Kanton

Im Kanton Luzern führen deshalb jedes Jahr freiwillige Helferinnen und Helfern Amphibienschutzaktionen durch. Aktuell werden an rund 20 Orten im Kanton an besonders kritischen Strassenabschnitten Zäune erstellt und Kessel eingegraben, um die wandernden Tiere sicher über die Strasse zu bringen. «Auf diese Weise konnten in den letzten Jahren zwischen 17'000 und 20'000 Tiere pro Jahr bei ihrer Wanderung unterstützt werden», heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Abteilung Natur, Jagd und Fischerei der Dienstelle Landwirtschaft und Wald (lawa) koordiniert die Aktionen und organisiert das benötigte Material. Dieses wird vom Strasseninspektorat bezahlt und kostenlos an die benötigten Stellen gebracht.

pd/shä

Amphibienschutzzaun im Wannerholz in Inwil. (Bild: pd/lawa)

Amphibienschutzzaun im Wannerholz in Inwil. (Bild: pd/lawa)