KANTON LUZERN: Ausländer sollen künftig mehr zahlen

An der Pauschal­besteuerung von reichen Ausländern will die Luzerner Regierung festhal­ten. Sie fordert aber härtere Bedingungen – landesweit.

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Bei Pauschalsteuerabkommen sollen strengere Regeln gelten. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Bei Pauschalsteuerabkommen sollen strengere Regeln gelten. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Der Luzerner Regierungsrat will die Spielregeln bei der Pauschalbesteuerung reicher Ausländer ändern. Sie fordert eine schweizweit strengere Lösung.

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann wird sich darum an der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren Ende dieses Monats für einen nationalen Mindeststeuerbetrag aussprechen. Dabei soll es sich um «einen sechsstelligen Betrag» handeln, sagt Schwerzmann auf Anfrage.

Zum Beispiel Personen ab 55 Jahren
Neben dem Mindestbetrag fordert die Luzerner Regierung auch eine Verschärfung der Kriterien, die es reichen Ausländern erlauben, überhaupt ein Abkommen auszuhandeln. «Eine Möglichkeit ist, dass nur noch Personen ab 55 Jahren in Betracht kommen», sagt Marcel Schwerzmann.

«Und eine weitere Bedingung könnte lauten, dass die Person keiner Erwerbstätigkeit nachgehen darf – weder im Inland noch im Ausland.» Dies sei allerdings, was das Ausland betrifft, nur schwer überprüfbar.

Thomas Oswald / Andreas Töns

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.