KANTON LUZERN: Bangen um Kinder-Sportkurse

Über 10'000 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren sollen zum Sport in Schulpausen und Vereinen ermuntert werden. Jetzt ist der Plan in Gefahr.

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Primarschülerinnen und -schüler im sportlichen Wettkampf. (Bild Keystone)

Primarschülerinnen und -schüler im sportlichen Wettkampf. (Bild Keystone)

Der Bund krebst zurück bei seinem eigenen Sportförderungsprogramm J+S-Kids» für 5- bis 10-Jährige. Statt die ganzen Projektkosten von total rund 20 Millionen Franken will er jetzt nur noch die Hälfte zahlen – und auch das nur, wenn die Kantone die andere Hälfte übernehmen. In Luzern wären das rund 500'000 Franken.

Protest aus Luzern
«Das kommt für uns nicht in Frage», sagt Karin Pauleweit, Departementssekretär-Stellvertreterin im Bildungs- und Kulturdepartement. «Wir werden mit den anderen Zentralschweizer Kantonen eine Protestnote an den Bundesrat schicken.» Ausserdem hat die Luzerner Regierung die Luzerner National- und Ständeräte angeschrieben, um für eine vollumfängliche Finanzierung des Programmes durch den Bund zu werben.

Programm in Gefahr?
Wenn der Bund das versprochene Geld nicht in voller Höhe spricht, könnte es sein, dass manche Kantone zurückkrebsen und das Programm ganz fallen lassen.

Ob der Bund tatsächlich nur die Hälfte der Kosten für J+S-Kids übernimmt, zeigt sich im November, wenn das eidgenössische Parlament darüber befindet.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.