Luzern Nord
Seetalplatz: Regierung vergibt Zuschlag für drei Baufelder

Für die drei Baufelder am Seetalplatz 35 hat der Regierungsrat den Vergabeentscheid gefällt: Die Bietergemeinschaft «Wir sind Stadtgarten»/Halter AG erhielt den Zuschlag. Auf 17'000 Quadratmetern entsteht eine gemischte Nutzung für Wohnen und Arbeiten.

Philipp Wolf
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Am Seetalplatz 35 in Emmen sollen bis 2026/27 drei modern gestaltete Gebäude mit Wohn- und Gewerbenutzungen entstehen, die das neue Quartier Luzern Nord mitprägen. Im September 2020 hat der Kanton diese Baufelder mit einer Grundstücksgrösse von rund 17'000 Quadratmetern ausgeschrieben.

Blick auf die Baufelder B1, B2 und B3 am Seetalplatz 35: Auf einer Fläche von 17'000 Quadratmetern sollen neue Wohnungen entstehen.

Blick auf die Baufelder B1, B2 und B3 am Seetalplatz 35: Auf einer Fläche von 17'000 Quadratmetern sollen neue Wohnungen entstehen.

Visualisierung: PD / Immo

Wie der Kanton Luzern in einer Medienmitteilung schreibt, hat die Luzerner Regierung kürzlich, nach Abschluss des zweistufigen Verfahrens, der Bietergemeinschaft «Wir sind Stadtgarten» / Halter AG den Zuschlag erteilt. Diese habe zur Realisierung und Bewirtschaftung eigens eine Wohnbaugenossenschaft mit Sitz in Luzern gegründet.

Der Kanton Luzern erhalte mit dieser Vergabe jährliche Einnahmen mittels eines Baurechtszinses, eine gesicherte Partizipation an der Wertentwicklung des Grundstücks sowie die Möglichkeit der langfristigen Einflussnahme auf die Gebietsentwicklung und der Förderung eines vielseitigen und lebendigen Quartiers. Der Vertrag beginnt ab Juli 2021. Das Baurecht wird für 70 Jahre, mit einer Verlängerungsmöglichkeit von 30 Jahren, vergeben.

Mix hat überzeugt

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, haben fast ein Dutzend Investoren ein Angebot für die Baufelder abgegeben. Für Finanzdirektor Reto Wyss war insbesondere der gute Mix auf den Baufeldern wichtig:

«Es ist mir ein Anliegen, dass Wohnungen in verschiedenen Preissegmenten angeboten werden.»

Die Bietergemeinschaft überzeuge in ihrem Konzept sowohl wirtschaftlich als auch mit dem Nutzungskonzept, fügt der Regierungsrat an. Das Ziel sei es, eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltige Überbauung zu realisieren, welche das Stadtgebiet Luzern Nord aufwerte. Das Konzept der Gewinnerin sieht nebst einem preislich und flächenmässig ausgewogenen Wohnungsmix auch altersgerechte Wohnangebote, Gewerbe-, Büro- und Atelierflächen vor, die eine Durchmischung und eine soziale Vielfalt ermöglichen.

Nächster Schritt

Die Sicherstellung der ökologischen Nachhaltigkeit wird mit mehreren Labels sowie dem Anschluss an den Wärmeverbund Seetalplatz erreicht. Um eine hohe Qualität der Bebauung zu gewährleisten, wird ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Der Kanton Luzern als Grundeigentümer wird in der Jury vertreten sein.