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KANTON LUZERN: Beromünster: Trinkwasser kann wieder konsumiert werden

Nach der tagelangen Verunreinigung des Trinkwassers in Beromünster haben die Behörden nun Entwarnung gegeben. Das Trinkwasser kann wieder wie gewohnt verwendet werden. Es müssen jedoch einige Vorkehrungen getroffen werden.
Insgesamt 1300 Haushalte in der Gemeinde Beromünster hatten Verunreinigungen im Trinkwasser. (Symbolbild) (Symbolbild Neue LZ)

Insgesamt 1300 Haushalte in der Gemeinde Beromünster hatten Verunreinigungen im Trinkwasser. (Symbolbild) (Symbolbild Neue LZ)

Endlich: Nach tagelangem Abkochen des Trinkwassers und der Verwendung von Mineralwasser, können die Menschen in Beromünster nun ihr Leitungswasser wieder sorgenfrei geniessen. Das teilt die Korporation Beromünster am Montag mit.

Das Trinkwasser sei wieder von einwandfreier Qualität und könne somit bedenkenlos konsumiert werden. Die Korporation bittet die Menschen in Beromünster dennoch um folgende Vorkehrungen:

  • Alle Hausleitungen (Kalt- und Warmwasser) während 5 Minuten gut durchspülen. Das Spülen der Hausleitungen ist sehr wichtig, damit eine Wiederverkeimung des Trinkwassernetzes ausgeschlossen werden kann. Das Trinkwasser kann auch weiterhin einen leichten Geruch oder Geschmack nach Chlor aufweisen. Dies ist gesundheitlich unbedenklich.
  • Aktivkohlefilter müssen nach abgeschlossener Chlorbehandlung gemäss Herstellerinformation gewartet werden. Über die Beendigung der Chlorbehandlung informieren wir ab Montag, 13.06.2016, täglich auf unserer Homepage www.korporation-beromuenster.ch.

Die Korporation Beromünster bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns bei der Bevölkerung für das Verständnis und das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Verunreinigung des Trinkwassers ist am vergangenen Freitag bekannt geworden. Die Korporation beliefert laut eigenen Angaben rund 1300 Haushalte. Der Grund für die Verunreinigung ist noch immer unklar. Ob sie mit den Niederschlägen und Güllenaustragungen zusammenhängt, wird abgeklärt, wie die Präsidentin der Korporation Beromünster, Barbara Beeli-Suter, am Freitag, 20. Mai, auf Anfrage sagte. In den Wasserproben wurden eine erhöhte Konzentration von Darmbakterien festgestellt. Dies weist auf eine Kontamination des Wassers mit Fäkalien hin.

Beim Wasser seien die Toleranzwerte überschritten, sagte der Luzerner Kantonschemiker Silvio Arpagaus am vergangenen Freitag auf Anfrage. Die erhöhte Konzentration von Indikatorkeimen im Trinkwasser weise auf eine Kontamination hin. Genauer wollte sich Arpagaus nicht äussern.

Die Polizei ermittelt derweil wegen Verschmutzung des Trinkwassers. Einen Tatverdächtigen gibt es derzeit nicht. Die Ermittlungen würden gegen Unbekannt geführt, sagte ein Sprecher der Luzerner Polizei. Einem Verursacher drohen je nach Umstand Bussen sowie Geld- oder Freiheitsstrafen.

pd/nop

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