KANTON LUZERN: Bienensterben soll auch Politiker beschäftigen

Der Luzerner CVP-Kantonsrat Urs Kunz ist besorgt über das Bienensterben. Er fragt nach konkreten Massnahmen des Kantons.

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(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Seit einigen Jahren sterben Milliarden von Bienen ohne erkennbaren Grund. Die Bienen verlassen ihren Bienenstock und kommen nicht mehr zurück. Viele Bauern kaufen nun gezüchtete Hummeln, damit der Bienenmangel ausgeglichen werden könne, heisst es in einer Mitteilung der CVP des Kantons Luzern. Allerdings müssen Hummeln jährlich neu eingekauft werden, weil sie nach zwei Monaten Aktivität sterben. Ausserdem verlieren Imker mit dem Bienensterben ihr Auskommen.

Nun macht sich CVP-Kantonsrat Urs Kunz Sorgen um die wichtigen Bestäuber. Zusammen mit CVP-Kantonsrat Pius Höltschi hat er eine Anfrage beim Kanton Luzern eingereicht. Sie wollen wissen, wie stark die Imker von diesem Bienensterben betroffen sind. Ausserdem will er wissen, was der Kanton konkret unternehme, um das Sterben zu stoppen und ob er bereit sei, allenfalls finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

ana