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KANTON LUZERN: Das «Begegnungszentrum Schappe» gewinnt den Kinder- und Jugendaward

Die Gemeinde Kriens hat am Donnerstag für ihr Kultur- und Begegnungszentrum Schappe den kantonalen Kinder- und Jugendaward erhalten. Das Projekt soll zu weiteren Engagements animieren.
Niels Jost
Jeannette Blank nimmt den Kinder- und Jugendaward von Regierungspräsident Guido Graf entgegen. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 25. Januar 2018))

Jeannette Blank nimmt den Kinder- und Jugendaward von Regierungspräsident Guido Graf entgegen. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 25. Januar 2018))

Niels Jost

niels.jost@luzernerzeitung.ch

Es ist ein ambitioniertes Ziel, das sich der Kanton Luzern gesetzt hat: Bis 2030 will er der kinderfreundlichste Kanton der Schweiz werden. Festgehalten ist dies im Kinder- und Jugendleitbild, das im Sommer 2014 lanciert wurde. Seither verleiht der Kanton jedes Jahr einen Award an einen Verein, eine Gemeinde oder eine Organisation, die sich mit ihrem «aussergewöhnlichen Engagement» für ebendiese Ziele des Leitbildes einsetzen.

Am Donnerstagabend durfte die Gemeinde Kriens die Auszeichnung von 2017 entgegennehmen, und zwar für das Kultur- und Begegnungszentrum Schappe. Es sei vor allem der «gut vernetzten» Jugendanimation zu verdanken, dass sie gemeinsam mit Kulturschaffenden, Migranten oder auch Jugendverbänden ein breites Programm anbietet. Dazu gehören etwa Musik- und Theateraufführungen oder ganz einfach der Austausch an der Infobar.

«Ihr habt es geschafft, miteinander Brücken zwischen Jung und Alt zu bauen», lobte Jurymitglied Charles Vincent in seiner Laudatio im gut gefüllten Marianischen Saal im Gebäude des Bildungs- und Kulturdepartements in Luzern. Gut 160 Vertreter aus Politik und sozialen Institutionen waren zur Preisverleihung gekommen. Das Krienser Projekt solle nun andere Gemeinden inspirieren, Ähnliches umzusetzen, sagte Vincent, der die Dienststelle Volksschulbildung leitet.

Anschliessend durfte Regierungspräsident Guido Graf den Kinder- und Jugendaward an Jeannette Blank von der Krienser Jugendanimation übergeben. Sie und ihr Team dürfen sich freuen: Denn der Award ist nicht nur ein Zeichen der Anerkennung. Die Gewinner dürfen ihr Projekt jeweils für 5000 Franken verfilmen lassen.

Projekte werden vom Bund unterstützt

Mit einem solchen Kurzfilm sollen die Projekte für Kinder und Jugendliche noch bekannter werden – und eben weitere Gemeinden oder Organisationen zu einem Engagement bewegen. «Denn ohne dieses hätte der Kanton Luzern keine Zukunft», fügte Guido Graf in bester politischer Manier an. Schliesslich unterstütze die öffentliche Hand solche Projekte mit – wohlgemerkt mit Bundesgeldern, wie Graf betonte. Es sei ihm denn auch ein Anliegen, dass das Kinder- und Jugendleitbild nicht zu einem «Papiertiger» in der Schublade verkomme, sondern umgesetzt werde.

Bisher funktioniere das auch ganz gut. Denn seit dessen Lancierung wurden bereits 49 Projekte in insgesamt 33 Gemeinden umgesetzt. Darunter befinden sich auch jene Engagements, die den Award am Donnerstagabend knapp verpasst haben. So etwa das Projekt «Sensor» der Gemeinde Menznau sowie das Kinderfest Littau des gleichnamigen Vereins. Insgesamt wurden acht Konzepte nominiert.

Damit die Kinder- und Jugendarbeit weiterhin gefördert wird, wurde anschliessend an die Preisverleihung das nächste der insgesamt sechs Schwerpunktthemen aus dem Leitbild für dieses Jahr eingeläutet: «Wohlbefinden und Schutz». Damit hat Luzern womöglich einen weiteren Schritt zum kinderfreundlichsten Kanton gemacht.

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