KANTON LUZERN: Der Kanton Luzern will seine Zuzüger befragen

Luzern wächst. Ein Erfolg der Standortoffensive? Die systematische Befragung der Zu- und Wegzüger soll das klären.

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Die Luzerner Gemeinden verfügen bislang nicht über systematische Daten, weshalb Leute in ihre Gemeinde zu- oder aus ihr wegziehen. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Die Luzerner Gemeinden verfügen bislang nicht über systematische Daten, weshalb Leute in ihre Gemeinde zu- oder aus ihr wegziehen. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Im Kanton Luzern beginnen Gemeinden im nächsten Jahr systematisch Zu- und Wegzüger zu befragen. Diese sollen Angaben machen zu den Gründen, die zu einem Wohnortswechsel führten. Die Gemeinden sollen dadurch ihre Position im Standortwettbewerb verbessern können.

Das Projekt «Wohnpräferenzen» der Hochschule Luzern – Wirtschaft kostet rund 600'000 Franken. Die Hälfte zahlt die Förderagentur für Innovation des Bundes, da es sich schweizweit um ein bislang einzigartiges Projekt handelt. Bei den ersten Befragungen, die im Frühling beginnen, sollen mindestens 70 Luzerner Gemeinden mitmachen. Eine Teilnahme ist für die Gemeinden gratis.

Vom Projekt erhofft man sich Rückschlüsse etwa auf die Fragen: «Wie stark war bei Zuzügern der Steuersatz ausschlaggebend und wie unsere attraktive Hanglage?» Mit den Antworten könnte man die Gemeinde später besser vermarkten.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.