KANTON LUZERN: Der schlimmste Hagel seit zehn Jahren

Zerschlagene Obstkulturen, beschädigte Häuser: Der Hagel hat riesige Schäden angerichtet. Dabei ist das ganze Ausmass noch gar nicht abzusehen.

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Umgeknickter Baum nach dem Gewitter in Grafenort. (Leserbild Trudi Haas)

Umgeknickter Baum nach dem Gewitter in Grafenort. (Leserbild Trudi Haas)

Riesige Hagelkörner sind am Donnerstag im Kanton Luzern zu Boden geknallt. Zum Teil hatten sie die Grösse von Golfbällen.

«Seit 1998 hat es nie mehr einen so grossen Hagelschaden gegeben», sagt Peter Sidler von der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern. Der Leiter des Bereichs Schaden stand am Freitag mit zehn Mitarbeitern im Dauereinsatz.

600 Schadenmeldungen sind bereits eingegangen, doch Sidler rechnet mit bis zu 3000. Die Schadensumme dürfte sich auf 10 bis 15 Millionen Franken belaufen.

«Bis alle Schäden aufgenommen sind, wird es noch Wochen dauern», sagt Sidler. «Viele Ferienheimkehrer werden den Schaden erst noch feststellen.» Sie dürften vor allem Hagelschäden an Lamellenstoren, Dächern und Fenstern vorfinden.

«Aussergewöhnlich ist die Zahl der betroffenen Gemeinden.» Vom Unwetter besonders betroffen waren die Gebiete um Kriens, Horw, Weggis, Entlebuch und Schwarzenberg.

Matthias Raaflaub

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.