KANTON LUZERN: Der Wolf soll früher vor die Flinten kommen

Die Jagdverordnung soll verschärft werden, fordert der Luzerner Nationalrat Ruedi Lustenberger. Für Luchs und Wolf wird es dann ungemütlich.

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Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Diskussion um den Wolfsabschuss geht in eine neue Runde. Die nationale Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie hat einen entsprechenden Vorstoss eingereicht. Die Forderung: Die eidgenössische Jagdverordnung soll abgeändert werden, sodass die beiden geschützten Tierarten Wolf und Luchs schneller zum Abschuss freigegeben werden, wenn sie grössere Schäden anrichten. Zudem sollen bei der Jagd auf Luchs und Wolf lokale Jäger zum Einsatz kommen, anstelle der bisherigen kantonalen Jagdaufseher.

Mitinitiant ist der Luzerner CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger. Er rechnet sich gute Chancen aus. «Die Kommission hat die Motion mit einer grossen Mehrheit von 17 zu 7 Stimmen überwiesen, der Bundesrat steht hinter uns.» Auch beim Luzerner Schafzuchtverband begrüsst man den Vorstoss in Bern.

Der Vorstoss wird erstinstanzlich vom Nationalrat in der März-Session behandelt.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.