KANTON LUZERN: Die FDP drängt auf vier Verkaufssonntage

Die Ladenöffnungszeiten im Kanton Luzern geraten erneut unter Druck. Diesmal sogar mit Unterstützung des Detaillistenverbandes.

Drucken
Teilen
Sonntagsverkäufe – wie hier in der Luzerner Altstadt – locken gerade in der Vorweihnachtszeit viele Kunden an. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Sonntagsverkäufe – wie hier in der Luzerner Altstadt – locken gerade in der Vorweihnachtszeit viele Kunden an. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die FDP des Kantons Luzern möchte den Geschäften und Einkaufszentren künftig vier statt nur zwei Verkaufssonntage pro Jahr ermöglichen. Der Oberkircher Kantonsrat Albert Vitali plant dazu einen entsprechenden Vorstoss.

Anders als bei der Volksabstimmung vor drei Jahren über eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten weiss die FDP diesmal auch den Detaillistenverband Kanton Luzern (DVL) hinter sich. DVL-Präsident Heinz Bossert: «Mit zwei weiteren Sonntagen, die der Auto-, der Möbel- und weiteren Gewerbebranchen zugutekämen, könnten wir leben. Unser Verband würde sich aber entschieden gegen den Versuch zur Wehr setzen, erneut an den anderen Öffnungszeiten zu schrauben. Das käme einer Missachtung des Volkswillens gleich.»

Im Kanton Schwyz sind vier Verkaufssonntage bereits Tatsache, in Obwalden ist es ebenfalls erlaubt. Der Kanton Uri stimmt am 29. November darüber ab.

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.